Oberligist zeigt schwaches Rückzugsverhalten

HSG Phoenix zahlt beim 13:28 gegen Primus VfL Stade Lehrgeld

Spielte nach einer Fußverletzung gestern 30 Minuten lang mit: Rückraumakteurin Nadine Berger, die zweimal traf. - Foto: Flügge
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Spielte nach einer Fußverletzung gestern 30 Minuten lang mit: Rückraumakteurin Nadine Berger, die zweimal traf.

Twistringen - Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Phoenix bekamen am Sonntag vor 80 Zuschauern in der Twistringer Sporthalle die Grenzen aufgezeigt: Der Aufsteiger ging gegen den souveränen Spitzenreiter VfL Stade (34:0 Punkte) mit 13:28 (5:14) unter.

„Das war schon ein Klassenunterschied – wir haben Lehrgeld gezahlt“, unterstrich Thomas Reinberg, Trainer der HSG Phoenix. Eines ärgerte den 51-Jährigen: „Wir hätten mehr Gegenwehr leisten müssen. Wir waren im Rückzugsverhalten viel zu langsam.“ So kassierte die Heimmannschaft gut 15 Gegenstoßtore.

Weiteres Manko: Die Gastgeberinnen ließen zu viele Chancen liegen. So vergaben Nadine Berger (2), Christina Lehmkuhl (2) und Maria Lehmkuhl von sechs Siebenmetern gleich fünf. Positiv: Lina Horstmann. Die Außenangreiferin aus der Zweiten sprang in die Bresche, erzielte ihre ersten zwei Oberliga-Tore. Auch die erst 17-jährige Amelie-Sophie Hoffmann (1) enttäuschte nicht.

Bis zum 3:4 (12.) durch Jana Helms hielt der Neuling mit, doch danach folgte eine ganz schwache Phase. „Wir haben die Angriffe unkonzentriert abgeschlossen und zu langsam umgeschaltet“, monierte Reinberg. Der VfL Stade zog mit den Haupttorschützinnen Leonie Klinkmann (8), Mona Hoffmann (6/3) und Tina-Maria Schlieker auf 12:3 (23.) davon. Erst Christina Lehmkuhl beendete mit dem 4:12 (25.) eine 13-minütige Torflaute.

Gleich nach dem Wechsel profitierte der Primus von weiteren Schnitzern der HSG Phoenix, baute seinen Vorsprung mit einem 8:0-Lauf auf 22:5 (38.) aus. Anschließend ließen die Gäste nach, vergaben auch einige Chancen. Die HSG-Torhüterinnen Kristina Strauß und Mareike Landwehr wehrten noch den einen oder anderen Ball ab. Das zehnte Tor für den Tabellenelften warf Rückraumakteurin Jana Helms (3) zum 10:25 (48.). Maria Lehmkuhl schied nach 40 Minuten mit Knieproblemen aus.

mbo

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