HSG Phoenix gewinnt knapp mit 23:20

Mareen Kunze zeigt Nervenstärke

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Fünf Tore erzielte Jana Helms beim Sieg der HSG Phoenix.

Twistringen - Die Handballerinnen des Landesliga-Spitzenreiters HSG Phoenix Zuhause bleiben ungeschlagen. Gegen den Tabellenachten VfL Horneburg kam das Team zu einem 23:20 (16:9)-Erfolg und nahmen damit erfolgreich Revanche für die Hinspielpleite.

Zunächst sah alles nach einem klaren Sieg aus. „Wir sind ziemlich gut ins Spiel gekommen“, frohlockte Trainer Thomas Reinberg. Die Abwehr stand sehr sicher, und vorn bauten die Gastgeberinnen ihre schnelle 4:1-Führung kontinuierlich aus. Über 10:4 setzten sie sich zur Pause auf 16:9 ab. „Schon bis dahin haben wir sieben glasklare Chancen liegengelassen, sonst hätten wir noch höher führen können“, betonte Reinberg. In der zweiten Halbzeit kam ein Riss ins Spiel der Phoenix-Damen. „Vielleicht haben wir den Gegner aufgrund unseres hohen Vorsprungs etwas unterschätzt“, rätselte der Coach.

Hinzu kam, dass seine Mannschaft der harten Gangart der Horneburger Tribut zollen musste. In Nadine Berger sowie Maria und Christina Lehmkuhl fielen gleich drei Spielerinnen zwischenzeitlich mit Verletzungen aus oder konnten die Partie nicht beenden. „Es ist schwer, wenn ein Team die Grenzen überschreitet und das nicht geahndet wird“, befand Reinberg. Trotzdem wollte er das nicht als Ausrede gelten lassen. „Bei solch einem Vorsprung muss man kühlen Kopf bewahren. Stattdessen waren wir im Angriff oft zu überhastet und haben zu viele Eins-gegen-eins-Aktionen gesucht“, monierte er. Zudem taten sich nun ungeahnte Lücken in der Defensive auf. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte kassierten die Phoenix-Damen vier Gegentore in Folge, und beim Stand von 20:19 (50.) war das Duell komplett offen. In dieser Phase bewies Mareen Kunze Nervenstärke und verwandelte zwei Strafwürfe. So gingen die Gastgeberinnen wieder mit 22:19 in Führung und schaukelten diese nach Hause.

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