Oberliga-Rumpfmannschaft geht unter

HSG Phoenix verliert ohne Trainer in Petersfehn mit 20:36

Kam im Rückraum auf mehreren Positionen zum Einsatz: Amelie-Sophie Hoffmann (M.) von der HSG Phoenix. Sie trug sich in Petersfehn beim 20:36 dreimal in die Torschützenliste ein. - Foto: G. Müller
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Kam im Rückraum auf mehreren Positionen zum Einsatz: Amelie-Sophie Hoffmann (M.) von der HSG Phoenix. Sie trug sich in Petersfehn beim 20:36 dreimal in die Torschützenliste ein.

Petersfehn - Ohne den erkrankten Trainer Thomas Reinberg verlor am Samstag eine Rumpfmannschaft der HSG Phoenix in der Handball-Oberliga beim Tabellenzweiten SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn mit 20:36 (9:17). „Der Gegner war besser und hat einen schnellen Ball gespielt“, befand Nadine Berger, Mannschaftskapitänin bei der HSG Phoenix. Sie lobte die 17-jährige Amelie-Sophie Hoffmann (3), die im Rückraum eine ordentliche Leistung bot. In der Deckung wusste Sarah Wilkens auf der Halbposition zu gefallen.

Lale Kuhangel traf zum 1:1 (1.), doch danach fing sich der Tabellenvorletzte sieben Tore in Folge zum 1:8 (10.) ein. „Es lief nicht so, wie es eigentlich laufen sollte. Wir standen beispielsweise nicht vernünftig in der Abwehr“, unterstrich Berger. Vorn unterliefen den Gästen nicht nur technische Fehler, sondern sie waren auch im Abschluss nicht konsequent genug. Gegen Ende der ersten Hälfte kämpften sie sich nach einem Doppelpack von Christina Lehmkuhl und einem von Stefanie Gerding verwandelten Siebenmeter von 6:14 (24.) auf 9:14 (26.) heran. Bis zur Pause baute der Aufsteiger mit den Haupttorschützinnen Miriam Thamm (6), Sina Plagemann (5) und Kim von Aschwege (5/5) den Vorsprung auf 17:9 aus.

Nach dem Wechsel griff Mareike Witt Außenangreiferin Ayleen Breipohl in den Wurfarm und sah dafür von den Schiedsrichtern die Rote Karte (34.). Die Gastgeberinnen zogen entscheidend auf 25:11 (40.) davon. „Uns fehlten die Alternativen. Außerdem haben Kondition und Konzentration gefehlt“, monierte Berger. Positiv: Nachwuchstorhüterin Laura-Céline Hoffmann, die für Stammkeeperin Mareike Landwehr (Daumenprellung) durchspielte, wehrte drei Siebenmeter von Kim von Aschwege ab. 

 mbo

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