Landesliga-Handballerinnen unterliegen HSG Bützfleth/Drochtersen mit 24:32

HSG Phoenix erhält Lektion

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Bot eine ordentliche Leistung im rechten Rückraum: Linkshänderin Nadine Sander (beim Wurf) von der HSG Phoenix erzielte beim 24:32 fünf Tore. ·

Kreis-Diepholz - BASSUM/T. · Den Handballerinnen des Landesligisten HSG Phoenix wurden die Grenzen aufgezeigt. Gegen den Tabellendritten HSG Bützfleth/Drochtersen kassierten sie eine 24:32 (14:18)-Heimniederlage. „Die Pleite ist auch in der Höhe verdient. Die Tordifferenz spiegelt das derzeitige Vermögen beider Mannschaften wider“, resümierte Phoenix-Trainer Steffen Mundt. „Die Bützfletherinnen waren gedanklich schneller und im Angriff flexibler. Sie haben unsere Schwächen im Abwehrbereich erkannt und ausgenutzt.“

Dabei holten sie auch zehn Strafwürfe heraus, von denen sie neun verwandelten. Zum Vergleich: Phoenix erhielt nur vier Siebenmeter und vergab drei. Zum Ende der ersten Halbzeit waren die Gastgeberinnen in ihrer 5:1-Defensive in der Seitwärtsbewegung zu langsam und konnten die Lücken nicht rechtzeitig schließen. So gerieten sie über 12:14 (25.) mit 14:18 in Rückstand. „Oft fehlte uns die Antizipation, der nächste Pass wurde nicht vorausgeahnt. Meine Spielerinnen haben oft nur reagiert“, erklärte Mundt.

In der zweiten Hälfte setzte er auf eine 6:0-Abwehr. „Leider hatten wir teilweise Angst, auf den Ball zu gehen. Wenn wir das aber gemacht haben, ist es uns gut gelungen, vor allem Jaqueline Hanke und Nadine Sander“, befand der Trainer. Das Duo wirbelte auch vorne herum und erzielte elf Treffer. Jana Helms steuerte fünf Tore bei – eine starke Quote aus dem Rückraum. „Das war viel besser als in der Vorwoche. Es hätte sogar noch mehr aus dem Rückraum kommen müssen. Doch leider haben wir die Schwachstellen des Gegners nicht konsequent genutzt“, monierte Mundt. Zudem gab es viele Fehlwürfe. Mit Nadine Berger (privat verhindert) fehlte ihm allerdings auch eine wichtige Spielerin.

Dafür gab Inga Wiese ihr Saisondebüt im Landesligateam, genauso wie Torfrau Denise Jürgens, die für Mareike Landwehr zum Einsatz kam. „Insgesamt war das eine durchschnittliche Leistung von uns. Das reicht jedoch nicht, um die dynamischen Bützflether, die ich zu den spielstärksten Landesliga-Teams zähle, zu schlagen“, urteilte Mundt. · an

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