Handball-Oberliga-Neuling empfängt TV Oyten II

HSG Phoenix baut auf die Heimstärke

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Auch Kreisläuferin Lena Hedtke (l.) von der HSG Phoenix freut sich auf das erste Oberliga-Heimspiel am Sonntag.

Twistringen - Die Stimmung nach dem erfolgreichen Start ist gut, jetzt freuen sich die Oberliga-Handballerinnen der HSG Phoenix auf ihr erstes Heimspiel: Am Sonntag erwartet der Aufsteiger um 16.15 Uhr in der Twistringer Sporthalle den TV Oyten II. Die Gastgeberinnen hatten ihre Auftaktpartie beim ATSV Habenhausen mit 25:22 gewonnen, hinterließen dabei einen ordentlichen Eindruck.

Personell kann die Heimmannschaft aus dem Vollen schöpfen. Trainer Thomas Reinberg nahm seine Schützlinge bei den jüngsten Übungseinheiten noch einmal ran. Das bestätigt auch Mannschaftskapitän Nadine Berger: „Er hat uns nicht geschont.“ Vor allem die Fitness muss stimmen, denn etliche Begegnungen werden generell erst in den letzten zehn Minuten entschieden.

Berger will sich gar nicht allzu sehr mit dem Gegner beschäftigen. „Wir wollen uns auf unsere Stärken besinnen – stabil in der Abwehr sein und schnell nach vorn spielen“, unterstreicht die 31-Jährige. Die Leistungsträgerin bildet zusammen mit Lena Hedtke den Mittelblock der 6:0-Deckung. Aus einer aggressiv zupackenden Abwehr will die HSG Phoenix über die Außenangreiferinnen Jana Klopsch und Mareike Witt zügig nach vorn spielen.

In der zweiten Reihe genießen Jana Helms, Nadine Berger und Christina Lehmkuhl das Vertrauen. Letztere steuerte zum Auftakterfolg gleich neun Tore bei. Und am Kreis dürfte Lena Hedtke beginnen. Im Tor sollte Kristina Strauß erste Wahl sein. Sie hatte gegen den ATSV Habenhausen 17 Bälle abgewehrt, darunter auch zwei Siebenmeter.

Berger glaubt, dass die HSG Phoenix bereits in der Oberliga angekommen ist: „Wir wissen, wie läuft.“ Die Spielmacherin hält sich zwar mit einer Prognose zurück, traut ihrer Mannschaft gegen den TV Oyten II etwas zu: „Wir sind heimstark.“ Der Beleg: In der Landesliga-Serie 2015/2016 entschied die HSG Phoenix alle elf Heimspiele für sich. Trotzdem hebt HSG-Coach Reinberg warnend den Finger: „Das wird ein heißer Tanz werden.“ - mbo

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