HSG Barnstorf/Diepholz nach 28:21 in Jever nun gespannt auf Lemgo

Mit Pflichtsieg Vizemeister

Zum 28:21-Pflichtsieg in Jever steuerte Barnstorfs halblinker Rückraumspieler Malte Helmerking (am Ball) zwei Treffer bei. ·
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Zum 28:21-Pflichtsieg in Jever steuerte Barnstorfs halblinker Rückraumspieler Malte Helmerking (am Ball) zwei Treffer bei. ·

Barnstorf - Mit der Vizemeisterschaft in der Tasche kehrten die Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz am Samstagabend von der HG Jever/Schortens zurück. Nach dem 28:21 (11:9)-Erfolg kann der Tabellendritte ATSV Habenhausen die Mannschaft von Trainer Heiner Thiemann nicht mehr einholen. Ebenfalls fest steht, dass die HSG bis auf Weiteres nicht mehr nach Jever muss, weil sie den Vorletzten endgültig in die Verbandsliga schickte. Ob die letzten beiden Spiele doch noch einen Wechsel auf der Pole Position bringen oder Spitzenreiter TSV Bremervörde den Aufstieg den „BaDis“ überlässt, bleibt hingegen weiter offen.

„Es war ein Pflichtsieg“, fasste Thiemann die an Glanzlichtern arme Partie zusammen. „Wichtig ist, dass sich niemand verletzt hat.“ Malte Helmerking zog sich zwar eine Rippenprellung zu, doch er kam danach noch zu Spielanteilen.

Vor der Fast-Geisterkulisse von 40 Zuschauern gingen die Hausherren nur einmal in Führung – zum 1:0 (2.). Danach warfen die Underdogs acht Minuten kein Tor mehr, die HSG zog hingegen unter anderem durch zwei Treffer des am Ende achtfachen Torschützen Andrius Gervé auf 5:1 (9.) davon. Dieser Vorsprung kam ebenso dank konsequenter Deckungsarbeit zustande. Nach Jevers Auszeit Mitte der ersten Hälfte arbeiteten sich die Hausherren auf 5:7 (18.) und 7:9 (26.) heran – auch weil sich der Favorit im Angriff leichte Fehler leistete. „Wir haben zu viele klare Chancen vergeben“, monierte Thiemann, zeigte aber angesichts des in Jever verbotenen Haftmittels Verständnis: „Dann kommt ein Denis Maksimovich praktisch nicht zu Toren.“

Dennoch verlebte der Coach einen ruhigen Abend, der über 14:10 (35.), 16:11 (40.), 19:14 (47.) und 23:17 (54.) recht nervenschonend verlief: „Ich hatte nie den Eindruck, dass Jever noch eine Chance haben könnte. Abgesehen von ein paar Fehlern in der zweiten Halbzeit war es in Ordnung, aber kein Ruhmesblatt.“

Thiemann nutzte die Gelegenheit und testete auf einigen Positionen. So erprobte er Martin Golenia als Libero, wo er auch morgen ab 18 Uhr im mit Vorfreude erwarteten Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten TBV Lemgo sowie „in der weiteren Zukunft“ zum Einsatz kommen soll.

Für den Leckerbissen in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle als Abschied von Tomas Lenkevicius, der nach 13 Jahren für die HSG seine Karriere beendet, gibt es noch wenige Karten im Diepholzer Sporthaus Hadeler sowie im Barnstorfer Sporthaus. · ck

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