Schops und Winkelmann fallen gegen St. Pauli II aus / Baneckis Einsatz fraglich

Personeller Notstand in der Rehdener Defensive

Drei Spiele, kein Tor: Die Rehdener Offensive hinkt derzeit hinter den Erwartungen hinterher. Morgen müssen es Paul Kosenkow (li.) und seine Kollegen besser machen. ·
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Drei Spiele, kein Tor: Die Rehdener Offensive hinkt derzeit hinter den Erwartungen hinterher. Morgen müssen es Paul Kosenkow (li.) und seine Kollegen besser machen. ·

Kreis-Diepholz - Von Arne FlüggeREHDEN · Das Insolvenzverfahren gegen Konkurrent FC Oberneuland und die möglicherweise damit verbundenen Konsequenzen für viele Mannschaften hat die Fußball-Regionalliga aufgeschreckt. Predrag Uzelac, Trainer des abstiegsbedrohten BSV Rehden, beschäftigt sich damit aber nicht. „Wir müssen uns auf unsere sportliche Aufgabe konzentrieren“, sagt der 47-Jährige. Und die ist morgen (14.00 Uhr) beim FC St. Pauli II schwer genug.

Denn personell, vor allem in der Defensive, hat Uzelac den Notstand ausgerufen. Kapitän Maarten Schops sah zuletzt in Neumünster die Rote Karte. Das Strafmaß ist noch nicht raus, er wird morgen aber definitiv fehlen. Das gilt auch für Marius Winkelmann. Die Sprunggelenksverletzung, die sich der defensive Mittelfeldspieler ebenfalls in Neumünster zugezogen hat, erwies sich bei genauerer Untersuchung als Bänderriss. „Die Saison ist für ihn gelaufen“, seufzt Uzelac. Rehden fehlt damit die etatmäßige Doppelsechs.

Doch damit nicht genug. Francis Banecki, der als Alternative in Frage käme, spielt seit Wochen nur unter Schmerzen. „Er ist angeschlagen, konnte nicht trainieren und erhält derzeit Spritzen“, berichtet Uzelac. Der Einsatz des Ex-Profis ist „sehr fraglich“. Doch Jammern will der Trainer jetzt nicht: „Wir müssen da durch. Im Training werden wir sehen, wie wir die Ausfälle kompensieren.“

Dennoch keine guten Voraussetzungen für die immens wichtige Partie beim FC St. Pauli II, der für Uzelac so etwas wie eine Wundertüte ist: „Niemand hat damit gerechnet, dass sie in Havelse gewinnen, und dann verlieren sie gegen Oldenburg.“

Im Hinspiel trennten sich Rehden und St. Pauli 1:1 – damals vergab der BSV noch eine Vielzahl an Chancen. Mittlerweile, hat Uzelac erkannt, schafft es seine Mannschaft nicht mehr, sich diese Möglichkeiten herauszuspielen. „Das ist eigentlich untypisch für uns. Nach vorne geht bei uns derzeit zu wenig.“ In Zahlen ausgedrückt: Drei Begegnungen in Folge haben die Rehdener jetzt kein Tor erzielt. Im Abstiegskampf reicht das nicht.

Doch Uzelac ist nicht der Typ Trainer, der jetzt in Panik verfällt: „Wir müssen die Ruhe bewahren. Alles andere wäre verkehrt.“ Wichtig sei, „dass jeder jetzt wieder über seine Grenzen geht. Uns hat zuletzt auch ein wenig das Glück gefehlt. Das müssen wir uns wieder erzwingen. Wir müssen die Kraft und die Überzeugung haben, die Spiele gewinnen zu können.“ Denn mit einem Sieg könnte der BSV Rehden bei dann noch zwei ausstehenden Partien einen gewaltigen Schritt in Richtung Klassenerhalt unternehmen. „Natürlich stehen wir unter Zugzwang, aber wir können alles immer noch selbst beeinflussen“, weiß der BSV-Trainer. Wichtig werde sein, von Beginn an konzentriert zu spielen, „um die Tore aus dem Nichts, die wir zuletzt immer wieder bekommen haben, jetzt endlich zu vermeiden.“

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