Nach 9:5 in Braunschweig ist direkte Verbandsliga-Rettung drin / Hippler wehrt fünf Matchbälle ab

Pendel in Richtung Heiligenrode

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Andre Meyer darf sich mit Heiligenrode wieder bessere Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen. ·

Heiligenrode - Das nennt man wohl einen Lauf. Mit 9:5 triumphierte Tischtennis-Verbandsligist TSV Heiligenrode beim Vorletzten RSV Braunschweig und ergatterte so aus den letzten sechs Partien stolze elf von zwölf möglichen Punkten. Positive Folge für Spitzenspieler Tobias Hippler und Co.: Erstmalig seit einer gefühlten Ewigkeit kletterte das Kreisteam wieder auf einen direkten Nichtabstiegsplatz. Kein Wunder, dass Hippler nach dem vierstündigen Fight strahlte: „Wir haben momentan einfach auch das nötige Quäntchen Glück. Jetzt können wir sogar direkt drinbleiben.“

Mit derartiger Nervenstärke wie in Braunschweig in jedem Fall. Von acht Fünfsatzpartien entschied Heiligenrode satte sieben für sich, was sich letztlich als Schlüssel zum Sieg erweisen sollte. Zumal der TSV wirklich alle hauchdünnen Spiele gewann – dreimal sogar erst nach Abwehr von Matchbällen. So holten Meyer/Mittelstädt im dritten Doppel gegen Schröder/Scholz ein 9:10 im fünften Satz noch auf und sorgten für einen gelungenen 2:1-Start. Anschließend kam Dietmar Scherf zwar nicht mit den unangenehmen Anti-Blocks von Jens Dittmann zurecht, doch Hippler konterte umgehend in souveräner Manier zur abermaligen Führung.

Die Andre Meyer und Stefan Schulz durch äußerst knappe Fünfsatztriumphe weiter ausbauten. Und das Glück blieb Heiligenrode treu: Nach einem klaren 0:3 von Jan Grashoff standen sowohl Viktor Mittelstädt als auch Hippler mit dem Rücken zur Wand – behaupteten sich aber mit kämpferischen Glanzleistungen. „Hippi“ brachte dabei gar das Kunststück fertig, gleich fünf (!) Matchbälle zu entschärfen. „Da hatte ich etwas Dusel“, griente der 14-Jährige. Den sich der Youngster nach seinem zehnten Einzelsieg in Serie jedoch zuvor redlich erarbeitet hatte.

Ähnlich wie Meyer, der nach Schlappen von Scherf und Schulz durch ein 12:10 im spannenden fünften Satz (nach einem 9:10-Rückstand) über Axel Meyer die endgültige Entscheidung erzwang. Der Schlusspunkt blieb dann Mittelstädt vorbehalten. In fünf engen Sätzen meißelte er gegen Stefan Schöder das 9:5 in Stein. · drö

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