Patzer beim TuS Gümmer II mit Folgen

Bückens Aufstiegstraum geplatzt – 5:9

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Gewann beim 5:9 das Spitzeneinzel gegen Jörg-Peter Politz: Bückens Raimund Köster.

Bücken - Aufstiegstraum geplatzt: Zwar wies der MTV Bücken in der Tischtennis-Bezirksliga den SC Marklohe II klar mit 9:4 in die Schranken, doch einen Tag später scheiterten Spitzenspieler Raimund Köster im Verfolgerduell beim TuS Gümmer II mit 5:9 und verspielten so wohl bereits alle Chancen auf die Vizemeisterschaft. Bei drei Minuspunkten mehr auf dem Buckel als Gümmer dürfte die Aufstiegsrelegation zur Bezirksoberliga ohne den MTV stattfinden.

MTV Bücken - SC Marklohe II 9:4: Da Marklohe in Ralf Menze und Carsten Kühlcke auf gleich zwei Leistungsträger verzichten musste, ging es von Beginn an nur um die Höhe des Bücker Erfolgs. Lediglich SC-Spitzenspieler Artur Rode konnte mit den wie aus einem Guss agierenden Hausherren mithalten und düpierte sowohl Andreas Scholz als auch Raimund Köster.

Ansonsten ließ Bücken aber fast nichts mehr anbrennen. Lediglich Meyer/Beetz scheiterten im Doppel noch an Juszczak/Heyne und Scholz beim Stand von 7:3 an Marek Juszczak. Angesichts der MTV-Überlegenheit im mittleren Paarkreuz aber kein Problem. Weder Mannschaftsführer Jens Habermann (Fünfsatztriumph über Bernd Heyne), noch Hartmut Jülke (3:1 gegen Henning Vogel) gaben sich eine Blöße und meißelten so das 9:4 in Stein.

TuS Gümmer II - MTV Bücken 9:5: Nach dem Markloher „Appetithäppchen“ wartete einen Tag später im Tabellenzweiten TuS Gümmer II ein gänzlich anderes Kaliber auf Bücken. Trotzdem ließ sich der MTV zunächst nicht ins Bockshorn jagen, entschied zwei Doppel für sich (nur Köster/Scholz scheiterten überraschend an Wille/Stronk) und legte im oberen Paarkreuz durch einen Doppelschlag des MTV-Duos Raimund Köster/Andreas Scholz sogar zu einer vielversprechenden 4:1-Führung nach.

„Da habe ich uns noch super Chancen auf einen Sieg ausgerechnet. Leider lief danach aber nichts mehr zusammen. Gerade in der Mitte hatten wir einen rabenschwarzen Tag“, seufzte MTV-Kapitän Jens Habermann. Eine treffende Analyse, da Habermann und Paarkreuz-Kollege Hartmut Jülke gegen das Gümmeraner Duo Wolfgang Werner/Adam Juszczak eine ernüchternde 0:4-Bilanz erspielten.

Aber nicht nur die sonst so zuverlässige „Mitte“ enttäuschte auf ganzer Linie. Auch im unteren Paarkreuz gingen Abwehrhaudegen Johann Meyer und Neuzugang Ralf Beetz komplett leer aus. Genau wie Scholz in seinem zweiten Einzel gegen „Blockwunder“ Ulrich Wille. Zuvor hatte Köster durch einen Dreisatztriumph im Spitzeneinzel über Jörg-Peter Politz die Gäste letztmalig herangebracht. Doch selbst seine Galavorstellung konnte den Bücker 5:9-Knockout und damit wohl das Aus im Kampf um Platz zwei nicht verhindern. Laut Habermann jedoch kein Weltuntergang: „Jetzt freuen wir uns nächste Woche auf einen entspannten Doppelpack gegen Frielingen und Stuhr. Der Druck ist bei uns ja weg.“

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