Landesligist mit „toller Moral“ gegen Godshorn

Pasiov Vorbereiter und Torschütze beim Wetscher 4:2

Starker Auftritt: Wetschens Ramiz Pasiov bereitete das 1:0 vor, leitete das 3:2 ein und erzielte das 4:2 selbst.
+
Starker Auftritt: Wetschens Ramiz Pasiov bereitete das 1:0 vor, leitete das 3:2 ein und erzielte das 4:2 selbst.

Wetschen – Die Landesliga-Fußballer des TSV Wetschen wissen, was sich gehört! Einen Tag nach seinem 41. Geburtstag schenkten sie ihrem Trainer Oliver Marcordes am Donnerstagabend trotz einiger Rückschläge einen 4:2 (2:2)-Heimsieg über den TSV Godshorn und festigten so ihren dritten Tabellenplatz. „Die Punkte sind wichtiger als mein Geburtstag“, atmete Marcordes hinterher tief durch – und versprach: „Ich gebe den Jungs gleich noch einen aus.“ Denn dem B-Lizenz-Inhaber imponierte die „tolle Moral, nach zwei Rückständen so zurückzukommen. Wir waren am Anfang zu verkrampft. Aber in der zweiten Halbzeit konnten wir unser Spiel durchdrücken.“

Moritz Raskopp und Lennart Kruse früh verletzt

Die Blau-Gelben erwischten wahrlich keinen perfekten Start: Sebastian Bönig schob zum frühen 1:0 ein (6.). „Godshorn hat das vor der Pause spielerisch stark gemacht“, lobte Wetschens Co-Trainer Sascha Hegerfeld. Doch sein Team fand schnell die passende Antwort: Einen weiten Abschlag von Torwart Tim Becker verlängerte Ramiz Pasiov auf Moritz Raskopp, der Godshorns Schlussmann Fabian Röseler aussteigen ließ – 1:1 (11.). Nach knapp einer halben Stunde musste der Stürmer allerdings mit einem dicken Knöchel runter. Marcordes stellte vom 4-4-2 auf ein 4-2-3-1 mit Pasiov als nun einziger Spitze um, Christoph Hainke rückte auf die Zehner-Position, der für Raskopp eingewechselte Torge Rittmeyer übernahm die rechte Mittelfeldseite. In dieser Formation setzte es jedoch gleich den nächsten Nackenschlag: Enrico-Nicolas De Castro Vozmediano köpfte mutterseelenallein zur erneuten Gäste-Führung ein (33.) – da sah Wetschens Abwehr nicht gut aus. Vielleicht lag‘s auch am Tritt gegen Innenverteidiger Lennart Kruse nach bereits einer Viertelstunde. „Lennart hat zwar noch auf die Zähne gebissen, aber mit seinem angeschwollenen Knöchel ging es dann nicht mehr“, schilderte Hegerfeld. Doch nach seiner Auswechslung sah er, wie sein Innenverteidiger-Kollege Sören Sandmann einen Handelfmeter zum 2:2 verwandelte (42.). „Das war zu dem Zeitpunkt unheimlich wichtig“, wusste Marcordes.

Zwei Rückstände aufgeholt - und Tenti trifft zur Führung

Denn der Treffer brachte Wetschen die Sicherheit zurück – zu sehen am feinen Spielzug über Pasiov und Hainke, den Ricardo Tenti zum 3:2 ins lange Eck veredelte (52.). Der bärenstarke Sechser Aljoscha Wilms (viele gewonnene Zweikämpfe und Kopfball-Duelle) hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch seinen Volleyschuss parierte Röseler (70.). Lukas Heyer traf kurz darauf den Innenpfosten (74.) – doch dann klingelte es dank Pasiov: Der 33-Jährige drückte die Kugel nach einer Rittmeyer-Ecke zum 4:2 ins lange Eck (76.). Dabei blieb‘s – denn „danach haben wir unseren Stiefel runtergespielt“, schilderte Marcordes.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Extra früher Feierabend: Maximaler Einsatz in Hachetal

Extra früher Feierabend: Maximaler Einsatz in Hachetal

Extra früher Feierabend: Maximaler Einsatz in Hachetal
„Das ist das Wunder von Wetschen“

„Das ist das Wunder von Wetschen“

„Das ist das Wunder von Wetschen“

Kommentare