TSV Wetschen fertigt TSV Burgdorf dank starker zweiter Halbzeit 5:1 ab

Pasiov sorgt für frischen Wind

Laufstark und torgefährlich: Wetschens Ricardo Tenti, der in dieser Szene Burgdorfs Dimitrij Gottfried (l.) am linken Flügel abschüttelte, steuerte am Samstag zum 5:1-Auftakterfolg einen Treffer bei.
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Laufstark und torgefährlich: Wetschens Ricardo Tenti, der in dieser Szene Burgdorfs Dimitrij Gottfried (l.) am linken Flügel abschüttelte, steuerte am Samstag zum 5:1-Auftakterfolg einen Treffer bei.

Start nach Maß: Nach neunmonatiger Zwangspause startete der TSV Wetschen verheißungsvoll in die Landesliga-Saison 2021/2022, schlug zum Auftakt die TSV Burgdorf mit 5:1.

Wetschen – Sie tanzten im Kreis, sangen „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“ und ließen sich das Pils schmecken – die Landesliga-Kicker des TSV Wetschen feierten am Samstag ausgiebig einen 5:1 (1:1)-Sieg über die TSV Burgdorf. „Das ist ein guter Start, die Euphorie nehmen wir jetzt mit“, strahlte Klaus Recker, Vorsitzender des TSV Wetschen, nach dem Triumph.

Glücklich wirkte auch Ramiz Pasiov, der nach der Pause kam und sich einmal in die Torschützenliste eintrug. „In der zweiten Halbzeit habe ich wie ein Magnet das Spiel an mich gezogen. Es macht sehr viel Spaß mit dieser Truppe, wir sind als Kollektiv aufgetreten. In der zweiten Hälfte waren wir total überlegen“, unterstrich der 33-jährige Offensivmann.

„In der ersten Halbzeit habe ich ein zerfahrenes und schlechtes Spiel gesehen. Nach dem Eigentor haben wir uns in einen Rausch gespielt. Die zweite Hälfte hat richtig Spaß gemacht – der Sieg ist auch in der Höhe verdient“, sagte Wetschens Trainer Oliver Marcordes. Er lobte den stets gefährlichen Moritz Raskopp, den zweikampfstarken Innenverteidiger Lennart Kruse und den laufstarken Ricardo Tenti.

Die Gastgeber mussten kurzfristig umdisponieren, denn Moritz Thölke hatte bei der Polizei in Bremen Bereitschaftsdienst. Für den 23-Jährigen kam Linksverteidiger Marco Babilon zum Einsatz. Die Wetscher begannen vor 110 Zuschauern nervös, leisteten sich Fehler im Spielaufbau. Die Burgdorfer hatten die ersten Chance: Noel Köhler bediente Silvan Udun, dessen Schuss fälschte Finn Raskopp auf Kosten einer Ecke ins Aus ab (13.). Kurze Zeit später spielte Torge Rittmeyer den Ball in den Strafraum hinein, Moritz Raskopp kam beim Zweikampf mit Marc Bodenburg zu Fall. Schiedsrichter Lorenz Müller (VSV Benthe) ahndete die strittige Aktion nicht, ließ das Spiel weiterlaufen (16.). Die Heimmannschaft steigerte sich danach, nahm den Kampf an, legte den Vorwärtsgang ein. Einen von Moritz Raskopp geschossenen Ball ließ Burgdorfs Torwart Nico Lindner abprallen (25.). Der 20-jährige Stürmer besaß nach einer scharfen Rechtshereingabe von Rittmeyer die nächste Möglichkeit, doch Innenverteidiger Johannes Kaminski ging energisch dazwischen, kam eher an den Ball heran (37.). Die Hausherren setzten nach. Mit Erfolg: Nach einer Vorlage von Aljoscha Wilms foulte Kaminski Lukas Heyer im Strafraum. Nervenstark verwandelte Wetschens Kapitän Sören Sandmann den Strafstoß zum 1:0 (43.). Die Freude währte nicht lange, denn die Burgdorfer holten im Gegenzug einen Elfer heraus. Zunächst parierte Wetschens Torhüter Tim Becker einen Schuss von Julian Poth, beim Abpraller hielt Babilon Burgdorfs Kapitän Jason Mau im Strafraum fest. Marvin-Kaan Berse vollstreckte den Elfmeter zum 1:1 (45.).

Eigentor ebnet den Weg

Nach dem Wechsel zeigten die Platzherren ein anderes Gesicht, waren präsenter und hatten bei einer Standardsituation Glück. Einen scharf vors Tor getretenen Freistoß von Sandmann köpfte Mau zum 1:2 (54.) in den eigenen Kasten. Nur 180 Sekunden später schloss Pasiov eine feine Ballstafette (Vorlage kam von Moritz Raskopp) mit dem 3:1 (57.) ab. Sekunden danach fand Christoph Hainke in Lindner seinen Meister (58.). Für die endgültige Entscheidung sorgte Moritz Raskopp, der nach einer Freistoß-Ablage von Tenti das 4:1 (64.) erzielte. Sandmann wäre nur Sekunden danach mit einem 50-Meter-Freistoß beinahe das 5:1 (65.) geglückt, doch Lindner boxte den Ball über die Latte. Machtlos war der 20-Jährige allerdings, als Tenti nach einem Zuspiel von Moritz Raskopp auf 5:1 (71.) erhöhte. Kurz vor dem Abpfiff meisterte Lindner noch eine Direktabnahme von Pasiov (89.). „Die zweite Halbzeit hat richtig Bock gemacht, da haben wir unseren Spielrhythmus durchgebracht“, analysierte Tenti.

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