HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf holt Pokalsieg

Pasenau lässt´s zum Abschied krachen  – 33:30

Rückhalt im Tor: Vilsens Gregor Babic hielt im Finale zwei Siebenmeter.

Bruchhausen-Vilsen – Die Handballer der HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf haben es wieder einmal geschafft: Durch einen 30:27-Erfolg im Endspiel über den TSV Daverden II gewannen sie am Sonntag den Regionspokal. Im Halbfinale des Final-Four-Turniers hatten sie am Samstag die HSG Phoenix dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit mit 32:25 bezwungen. Herausragender Akteur bei den Gastgebern war an beiden Tagen Rückraumakteur Constantin Pasenau, der 21/14 Treffer erzielte. Einen besseren Abschied hätte es für ihn nicht geben können. Der 25-Jährige wechselt bekanntlich zum Verbandsliga-Aufsteiger TSV Daverden.

HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf - TSV Daverden II 30:27 (15:15): Vilsens Trainer Gerd Anton strahlte nach dem Triumph: „Die ganze Mannschaft hat gut gespielt.“ Er lobte den neunfachen Torschützen Constantin Pasenau, der alle sechs Siebenmeter eiskalt verwandelte. Die ausgeglichene erste Hälfte stand gleich 14 Mal unentschieden. Der Landesklassen-Rivale führte nach einem Treffer von Jan-Malte Jodat (5) mit 15:13 (27.). Pasenau verwandelte einen Strafwurf zum 14:15 (28.). Anschließend wehrte Vilsens Torwart Gregor Babic einen Siebenmeter von Benjamin Fleischer (4/3) ab. Im Gegenzug traf Sebastian Slembeck zum 15:15-Pausenstand.

„In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt, da lief der Ball flüssiger“, urteilte Anton. Mit einem Doppelschlag zum 20:18 (42.) brachte Moris Bolte die Gastgeber vor 100 Zuschauern auf die Siegerstraße. Beim Stand von 22:20 (46.) parierte Babic einen Strafwurf von Jodat. Bendix Matheja und Pasenau erhöhten auf 24:20 (48.). „Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nicht das Gefühl, dass noch etwas schief gehen könnte“, sagte der HSG-Coach. Es kam aber anders, denn die Vilser ließen klare Chancen ungenutzt. Außerdem bekamen sie Daverdens Rückraumakteur Henning Meyer, der elfmal traf, nicht in den Griff. Jorn Bolte nahm ihn in den zweiten 30 Minuten in Manndeckung.

Die Gäste holten auf, Niklas Wehrkamp (3) glich zum 27:27 (57.) aus. Die Vilser rissen sich noch einmal zusammen. Marc Klitzke vom Kreis, Jorn Bolte aus der zweiten Reihe und Lasse Asendorf per Tempogegenstoß brachten den 30:27-Erfolg unter Dach und Fach. Anschließend ließen sich Spieler, Trainer, Verantwortliche und Fans das Pils vor der Halle schmecken. Im Vereinslokal ging die Feier dann weiter.

HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf - HSG Phoenix 32:25 (12:13): Im Duell mit dem Meister der Regionsoberliga taten sich die Vilser in der ersten Halbzeit schwer. Sie lagen nach einem Treffer von Thorben Schmidt (5) mit 2:6 (9.) zurück. Anschließend steigerten sich die Vilser – Lasse Asendorf egalisierte zum 7:7 (18.). Constantin Pasenau brachte den Tabellenachten der Landesklasse erstmals in Front – 8:7 (19.). Alexander Steinmetz (7/5) drehte mit zwei verwandelten Strafwürfen den Spieß zum 11:10 (28.) um.

Nach dem Seitenwechsel avancierte Vilsens Torwart Gregor Babic zum Matchwinner. Er zeichnete sich mit mehreren Paraden aus. Mit einem 4:0-Lauf zog die Heimmannschaft von 12:13 auf 16:13 (34.) davon. Vor allem die Rückraumakteure Constantin Pasenau (12/8) und Hagen Sperling (7) setzten die Akzente. Spätestens beim 25:19 (50.) durch Niklas Heere stand der Halbfinalsieg des Favoriten vorzeitig fest.

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