Der BSV Rehden muss bei Arminia Hannover „den Schritt mehr machen“

Paradies war gestern

Wieder am Ball: Mit Artur Zimmerman (rechts) erhöhen sich am Sonntag die Alternativen für Rehdens Coach Uwe Brunn.

Kreis-Diepholz - REHDEN (ahe) · Wieder mit Abwehrrecke Lars Schiersand und Mittelfeldspieler Artur Zimmermann, jedoch ohne die noch immer rotgesperrten Maarten Schops (ein Spiel) und Mehmet Koc (zwei) steht Fußball-Oberligist BSV Rehden am Sonntag (15 Uhr) vor der Auswärtshürde Arminia Hannover. Die Höhe des Hindernisses können die BSV-Akteure gewissermaßen selbst festlegen.

So sieht es zumindest Trainer Uwe Brunn: „Wir können den Spielbetrieb ja nicht einstellen. Es ist eine schwierige Phase, keine Frage. Aber die Mannschaft hat es selbst in der Hand, den Hebel umzulegen.“ Und zwar mit vereinten Kräften. Auf diesen Zusatz legt Brunn merklich Wert. Nach einer sensationellen Rückrunde 2009/10 und einem starken Start in die laufende Saison, also einer Zeit, „während der wir hier im Paradies gesessen haben“ (Brunn), sei es nun nötig, mehr zu investieren. „Von jedem will ich das sehen. Das eigene Ego muss hinten angestellt werden, um aus dem Tal rauszukommen. Sie müssen jetzt den Schritt mehr machen“, fordert Brunn.

Klingt sehr allgemein, doch der Coach wird deutlicher: „Der Torwart muss auch den unhaltbaren Bällen noch hinterherspringen. Der Abwehrspieler muss sich in jeden Schuss werfen. Und wenn ein Mitspieler etwas zu sagen hat, hat der Angesprochene das aufzunehmen.“ Einige Automatismen scheinen durch die Misserfolge abhanden gekommen zu sein. „Wenn wir gewinnen, greifen die wieder“, hofft Brunn, dass das schon gegen den Tabellen-18., bislang nur am ersten Spieltag siegreich, der Fall sein wird: „Das würde wieder Lockerheit reinbringen.“

Von der konnte zuletzt keine Rede mehr sein. „Im letzten Spiel gegen Hildesheim hatten wir mehrere Möglichkeiten, das 1:0 zu machen. Stattdessen fangen wir uns das Gegentor, weil wir nicht schnell genug umgeschaltet haben“, erinnert Brunn sich. Derart „naiv“, wie er es nennt, „dürfen wir nicht agieren. Wir müssen nicht 90 Minuten vorne draufgehen. Effektivität muss her.“ Dies gelte ausnahmslos für alle Spieler – mit zwei Ausnahmen vielleicht: Johann Kschuev ist gesperrt, Chrisitan Hegerfeld laboriert an einer Schultereckgelenkssprengung.

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