Bassum gewinnt packendes Kreisderby

Paeslers Wurf ins Glück – 25:24

Ihr dritter Treffer brachte die Entscheidung: 15 Sekunden vor dem Abpfiff erzielte die Bassumerin Kathrin Paesler (vorn) im Landesliga-Derby das 25:24-Siegtor.

Kreis-Diepholz - BASSUM (an) · Wer dieses Derby verpasst hat, ist selber schuld! Die Handballerinnen der Landesligisten TSV Bassum und HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf lieferten sich bis zur letzten Sekunde ein packendes, spannendes Duell. Nie konnte sich eine Mannschaft höher als zwei Tore absetzen. Am Ende gewannen die gastgebenden Bassumerinnen dank eines Treffers von Kathrin Paesler 15 Sekunden vor Schluss mit 25:24 (13:14).

„Mit meiner Mannschaft bin ich vollauf zufrieden. 60 Minuten lang haben die Mädels zugehört und auf dem Platz die richtigen Entscheidungen getroffen“, lobte TSV-Trainer Axel Blume. Obwohl die Vilser vom Tempo her überlegen waren, konnten sie dieses nicht in Tore ummünzen. „Unser Rückzugsverhalten war super. Wir standen gut im Raum und konnten so einige Gegenstöße unterbinden“, analysierte Blume. Kamen die Vilserinnen weiter, scheiterten sie an Aushilfskraft Heidi Lampe, die in der Abwehr clever spielte, oder an Mareike Landwehr, die eine glänzende Leistung zeigte. „Auch Steffi Menke war gut und hat zwei Siebenmeter gehalten“, betonte Blume.

Tatsächlich verzweifelten die Vilserinnen an den gegnerischen Torfrauen. „Hätte Mareike Landwehr nicht eine Vielzahl 100-prozentiger Chancen abgewehrt, wären wir mit vier bis sieben Toren Vorsprung in die Pause gegangen“, war HSG-Coach Martin Eschkötter überzeugt.

▪ Vilsens Abwehr in

▪ der Mitte löchrig

Aber nicht nur daran machte er die Niederlage fest. „Im Deckungszentrum hatten wir oft Riesenlücken. Zudem ist es uns nicht gelungen, Katja Fischer bei ihren Hüft- oder Schlagwürfen zu blocken. Dass man eine Nadine Berger nicht völlig ausschalten kann, ist hingegen klar.“

Nach ausgeglichenem Spielverlauf stand es in der 58. Minute 24:23 für die Vilserinnen. Nadine Berger glich mit einem Strafwurf aus. 45 Sekunden vor dem Ende landete ein Vilser Pass direkt in den Armen des Gegners. Die Bassumerinnen nutzten diesen Fauxpas aus, markierten den Siegtreffer und fuhren ihren vierten Erfolg in Serie ein. Die HSG hingegen wurde nach zuletzt vier Siegen erst einmal gestoppt.

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