Otto-Team freut sich auf Deutsche Meisterschaft – TVS muss in die Niedersachsenliga

Bei Barrien und Stuhr fließen Tränen

+
Sie haben es geschafft: Durch Platz drei in der Bundesliga Nord fährt der TSV Barrien zur DM. Das haben gefeiert (v.l.): Trainer Manfred Otto, Charline Lindhoff, Anna Seevers, Johanna Grünhagen, Jana Buchecker, Kristin Rumpsfeld, Sarah Zieske, Maren Mühlenbruch, Jasmin Jaentsch und Vanessa Meier.

Brinkum - Von Sandra Hellmers. Die Würfel sind gefallen: Am letzten Spieltag der Korbball-Bundesliga Nord holte sich der TSV Barrien das letzte Ticket für die Deutsche Meisterschaft im Mai in Thedinghausen. Neben dem SV Heiligenfelde muss der TV Stuhr in die Niedersachsenliga absteigen.

Oldenbroker TV - TSV Barrien 5:13 (2:6): Reifeprüfung doch noch bestanden: Quasi in letzter Sekunde fand der TSV Barrien im entscheidenden Spiel der Saison zurück in die Spur. Oldenbrok, vor diesem Spieltag knapp vor Barrien auf einem DM-Platz, war für viele Teams eine harte Nuss und hatte das Hinspiel gewonnen. Doch die Mannschaft von Manfred Otto gewann auf Basis einer sicheren Defensive auch im Angriff mehr und mehr Sicherheit und zog Korb um Korb davon. „Unterm Strich war unser Sieg auch in der Höhe verdient“, freute sich Trainer Manfred Otto über das wichtige Erfolgserlebnis. Damit eroberte sein Team Platz drei zurück.

TSG Seckenhausen-F. - SV Heiligenfelde 9:2 (4:0): Die TSG besiegte den Absteiger sicher. Heiligenfeldes Coach Jörg Spalkhaver haderte mit einigem Wurfpech, befand die Niederlage aber insgesamt als verdient.

TuS Sudweyhe - TSV Thedinghausen 3:9 (3:7): Sudweyhe war dezimiert und trat am letzten Spieltag mit der halbe A-Jugend an. „Wir haben eigentlich kein schlechtes Spiel gemacht. Wenn man aber nur drei Körbe wirft, kann man nicht gewinnen“, erklärte Trainer Mauz nach dem Spiel gegen den DM-Teilnehmer.

TV Stuhr - TSV Heiligenrode 8:15 (3:8): Vom Pech verfolgt: Die eigentliche Korbhüterin Jana Wessels im Urlaub, Nachwuchshoffnung Laura Nordloh kurzfristig erkrankt – Stuhr musste ausgerechnet den entscheidenden letzte Spieltag mit einem „nackten“ Korb bestreiten. Trotz einer bissigen Stuhrer Einzeldeckung konnte Heiligenrode dies zu einem verdienten und sicheren Sieg nutzen.

TSV Ingeln-Oesselse - TSG Seckenhausen-F. 7:8 (3:3): In einer immer engen und spannenden Partie ging es hin und her. Kurz vor Schluss lag die TSG sogar noch knapp hinten, konnte aber mit dem Schlusspfiff doch noch den Sieg sichern. „Endlich hatten wir am Ende mal das Glück, das uns im Saisonverlauf so oft fehlte“, freute sich Trainer Behrens.

TSV Heiligenrode - TuS Sudweyhe 16:7 (9:4): Um das ungeliebte Heiligenroder Rückraumspiel zu kontrollieren, ließ TuS-Coach Mauz die Außen des TSV weitgehend frei. Folge: Sein Team ging mit 4:1 in Fornt. „Schließlich stellten sich aber Janina Rickmann und Ann-Cathrin Hagen auf die Situation ein und sorgten mit ihren Treffern für die 6:4 Führung“, freute sich Trainerin Dagmar Schnelle. Danach lief gar nichts mehr beim TuS, Heiligenrode brachte die Punkte souverän unter Dach und Fach. „Jetzt werden wir uns zurückziehen, unsere Wunden lecken und überlegen wie wir die nächste Saison in Angriff nehmen“, erklärte TuS-Trainer Mauz – während sich Heiligenrodes Dagmar Schnelle über das Erreichen der Saisonziele freuen durfte.

TSV Barrien - SV Heiligenfelde 9:6 (6:4): Es war nur noch ein klitzekleiner Schritt zur DM: Mit einem Sieg gegen den Absteiger sollte der Sack für Barrien endgültig zugemacht werden. Der TSV nahm die Aufgabe an, begann schwungvoll – doch das Otto-Team ließ die ansehnlich erarbeiteten Chancen immer wieder aus. So konnte der SVH das Spiel lange offen halten. Am Ende stand ein etwas holpriger Barrier Arbeitssieg, der gleichzeitig die sichere DM-Qualifikation bedeutete. „Damit war der angestrebte Platz drei erreicht“, freute sich Trainer Manfred Otto nach diesem Triumph im Derby. Der SVH tritt nun wieder in der Niedersachsenliga an, will aber wieder den Aufstieg schaffen: „Wir haben uns geschworen, dass wir nächste Saison wieder angreifen werden und den Traum noch einmal wiederholen wollen“, kündigte Trainer Spalkhaver an.

TV Stuhr - TSV Ingeln Oesselse 6:25 (2:15): Diese Vorlage nahm Ingeln-Oesselse gern an: Im entscheidenden Spiel um den Abstieg bestürmte der Aufsteiger den leeren Stuhrer Korb und holte sich Treffer um Treffer mehr Sicherheit. Ohne springende Korbhüterin war der TVS weitgehend wehrlos, auch taktische Variationen in der Defensive waren kaum möglich. Mit dieser klaren Niederlage war die Abstiegsfrage schnell entschieden und der tränenreiche Stuhrer Abschied besiegelt. Bundesliga-Dauergast TVS geht gemeinsam mit dem SV Heiligenfelde runter in die Niedersachsenliga und muss sich nun neu sortieren.

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Wie werde ich Fitnesskaufmann/-frau?

Wie werde ich Fitnesskaufmann/-frau?

Meistgelesene Artikel

Arambasic geht das Herz auf

Arambasic geht das Herz auf

Kreisauswahl gewinnt Sichtungsturnier

Kreisauswahl gewinnt Sichtungsturnier

Sogar Kasperlik trifft ins Tor

Sogar Kasperlik trifft ins Tor

Keine Schiris – Zwangpause für Sulingen

Keine Schiris – Zwangpause für Sulingen

Kommentare