Otte-Team empfängt in erster Bezirkspokalrunde Landesligist TuS Sulingen / „Ein harter Brocken“

Wetschens junge Wilde vor Herkulesaufgabe

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Offensivspieler Bogdan Golgot (li.) will morgen mit dem Fußball-Landesligisten TuS Sulingen die erste Bezirkspokalhürde nehmen.

Wetschen - Die Vorbereitung bei Fußball-Bezirksligist TSV Wetschen lief gut, der Verjüngungsprozess scheint reibungsloser vonstatten gegangen zu sein, als von vielen vielleicht befürchtet. Immerhin liegt das Durchschnittsalter der Truppe bei erst 21,5 Jahren. „Ich bin zufrieden“, sagt Trainer Thomas Otte, „vor allem, weil die jungen Spieler schon früh eingeschlagen haben.“ Sicherlich würde sie auch noch Fehler machen. „Das ist aber doch natürlich“, meint Otte, „die Jungs haben eine große Qualität, doch der Unterschied zwischen A-Jugend und Herrenbereich ist nun mal da.“

Wichtig ist, dass im Team ein „richtig guter Zusammenhalt herrscht“, wie der Trainer erkannt hat und erfahrene Spieler wie Andre Krause und Nils Unger „gleich Führungsaufgaben übernommen“ haben.

In der ersten Runde des Bezirkspokals wartet auf den TSV Wetschen nun gleich eine Herkulesaufgabe. Morgen (16.00 Uhr) ist Landesligist TuS Sulingen zu Gast. „Ein leichteres Los hätten wir doch nicht bekommen können“, schmunzelt Otte – um dann zu ergänzen: „das ist natürlich ein harter Brocken, keine Frage. Über die Favoritenrolle müssen wir uns nicht lange unterhalten.“

Zumal Wetschen wichtige Spieler fehlen. Nils Unger, Ricardo Tenti, Dominik becker und Keeper Kai Winkler sind morgen nicht dabei. „Das macht die Sache natürlich nicht leichter“, weiß Otte.

Auf der anderen Seite kann Sulingens Trainer Walter Brinkmann aus dem Vollen schöpfen. Es fehlt nur der Langzeitverletzte Tomasz Tomasik (Reha nach Kreuzbandriss). „Wir fahren nach Wetschen, um die nächste Runde zu erreichen“, formuliert Brinkmann eine klare Zielsetzung. Und dafür werden die Sulinger von ihrem bisherigen Spielsystem auch etwas abweichen. „Wir werden auf dem kleinen Platz in Wetschen weniger Lücken haben. Daher werden wir Fußball mehr kämpfen als spielen“, kündigt der TuS-Trainer an.

Brinkmann sieht nämlich die Gefahr, dass seine Mannschaft ungeduldig werden und dann in Konter laufen könnte. „Schließlich ist spätestens seit der WM bekannt, dass sich die vermeintlich kleineren Teams super wehren können“, so der Sulinger Trainer.

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