Wie sich der BSV Rehden auf das Auswärtsspiel in Uelzen vorbereitet / Brunn freut sich auf Busfahrt

Oliver Pocher als Motivator

Kreiszeitung Syke

Kreis-Diepholz - REHDEN (kni) · Vergangene Woche Lüneburg, morgen Uelzen – Fußball-Oberligist BSV Rehden ist ganz schön im Reisestress. Doch Uwe Brunn macht die knapp dreistündige Fahrt gen Osten nichts aus: „Niedersachsen ist doch schön, ich freue mich auf die Busfahrt.“ Vielleicht liegt’s auch an der Filmauswahl seiner Spieler. Auf dem Weg nach Lüneburg gab’s einen Streifen mit Comedian Oliver Pocher, und auch diesmal soll eine Komödie die Rehdener zu Siegern machen. Denn bei allem Spaß: Nach dem Dreier in Lüneburg will und muss der BSV morgen in Uelzen (15 Uhr) ebenfalls die volle Punktzahl abräumen.

Zumal die Gastgeber gerade eine Art Horrorfilm erleben. Aus zehn Spielen holte die Teutonia gerade einmal vier Zähler, einen am ersten Spieltag gegen den VfB Oldenburg (2:2), drei am fünften gegen Arminia Hannover (3:0). Aber Vorsicht, Rehden! Beide Erfolgserlebnisse feierte Uelzen auf eigenem

▪ Kein Risiko

▪ bei Burgardt

Platz, und nur selten verließ das Team in dieser Saison den Platz als klarer Verlierer. „Die sind unglaublich lauf- und kampfstark“, weiß Brunn, der vor zwei Wochen beim Derby des Tabellenvorletzten gegen Lüneburg vor Ort war. Gestern weilte der Coach übrigens in Drochtersen (gegen Cloppenburg), um sich schon mal den übernächsten Gegner anzuschauen. Respekt – der 42-jährige Ex-Profi wird mehr und mehr zu einem echten „Niedersachsen-Liebhaber“.

Noch lieber wären ihm allerdings weitere Erfolge. Die kleine Krise des BSV ist in der Tabelle immer noch deutlich zu sehen. Die hoch gehandelten Rehdener sind nur Neunter. „Ich schaue im Moment nicht auf die Tabelle“, behauptet Brunn und nennt seinen Plan: „Ärmel hochkrempeln, Gas geben, Gras fressen, Punkte sammeln.“ Lüneburg sei dafür ein gutes Beispiel gewesen. Der 2:1-Sieg war kein Glanzstück, „aber wir haben ihn uns mit Leidenschaft verdient“.

Dafür gab’s nicht nur drei Punkte, sondern auch Selbstvertrauen. „Man hat im Training gleich gemerkt, dass die Stimmung wieder viel gelöster ist“, berichtet Brunn und lobt seine Spieler: „Wir hatten eine richtig gute Einheit – so muss das sein.“

Positive Nachrichten gibt es auch von der Personalfront. Als Ausfall steht bislang nur Timo Nowak (Wadenprobleme) fest. Benjamin Möllers und Jannik Schilling sollen nach ihren Verletzungen in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln. Unklar ist die Situation bei Alexander Burgardt. Der Mittelfeldspieler hat sich vor einer Woche eine Zerrung zugezogen und fehlte deshalb gegen Lüneburg. „Es geht ihm zwar schon wieder besser, aber eigentlich möchte ich nichts riskieren. Deshalb bin ich skeptisch, ob er spielen wird“, sagt Brunn.

Beim Tabellenvorletzten sollte aber auch ohne Burghardt ein Sieg drin sein – und damit eine schöne Rückfahrt. „Nach dem Spiel in Lüneburg war das schon ganz nett“, erinnert sich der Coach, stellt jedoch klar: „Das eine oder andere Bierchen wurde getrunken, aber ein Saufgelage war das nicht.“

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