TSV Heiligenrode dreht 0:5 in 8:6-Sieg

Antonia Joachimmeyer verhindert Knockout

+
Nele Puls hatte das Spiel bei Oldendorfs Reserve schon als verloren abgehakt. 

Oldendorf - Besser hätten die Tischtennis-Damen des TSV Heiligenrode kaum ins neue Jahr starten können: Durch das hartumkämpfte 8:6 beim Vorletzten Spvg. Oldendorf II feierte das Kreisteam den vierten Oberliga-Sieg in Folge und vergrößerte so den Vorsprung zur Abstiegsregion auf satte vier Punkte.

Laut TSV-Spitzenspielerin Nele Puls allerdings kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen: „Noch haben wir den Klassenerhalt nicht in der Tasche. Wir müssen weiterhin hart arbeiten.“

Stimmt, auch bei der Oldendorfer Reserve fiel Heiligenrode der Erfolg keinesfalls in den Schoß. Im Gegenteil: Nach einem katastrophalen 0:5-Start (selbst das nahezu unschlagbare TSV-Duo Puls/Melanie Schneider hatte gepatzt) sprach eigentlich bereits alles für einen heftigen Rückschlag im Abstiegskampf. „Ich hatte das Ding schon als verloren abgehakt“, gab Puls unumwunden zu - dürfte sich jedoch selten zuvor so gerne geirrt haben. Denn: Dank einer Energieleistung rang TSV-Küken Antonia Joachimmeyer in fünf Sätzen Katja Chrzanowski nieder und verhinderte so den vorzeitigen Gäste-Knockout. Der allerdings kurz darauf erneut drohte, da Puls im Spitzeneinzel gegen Maren Henke schnell mit 0:2-Sätzen in Rückstand geriet. Aber Heiligenrodes Nummer eins kämpfte weiter, erhöhte das Risiko und begann plötzlich zu treffen. „Als mir bereits fast alles egal war, kam jeder Schuss. Manchmal klappt es besser, wenn man nicht zu viel nachdenkt“, schmunzelte Puls.

Spätestens jetzt witterte der TSV wieder Morgenluft, ließ sich selbst von der 10:12-Fünfsatzpleite von Nathalie Jokisch nicht aus dem Konzept bringen und blies zur Aufholjagd. Angeführt vom überragenden Youngster Joachimmeyer, der nacheinander Maike Bill sowie Oldendorfs Spitzenspielerin Henke abservierte, glich Heiligenrode dank weiterer nervenstarker Fünfsatztriumphe von Schneider und Puls zum 6:6 aus. Zumindest ein Teilerfolg lag zum Greifen nah, doch das Kreisteam wollte mehr. Gesagt, getan: Erst entnervte Schneider trotz eines 0:2-Satzrückstands eine völlig die Fassung verlierende Jana Knappmeier, dann knipste Jokisch mit einem klaren Erfolg gegen Chrzanowski den Gastgeberinnen endgültig das Licht aus - 8:6. drö

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Großrazzia gegen irakische Rockerbande in NRW

Großrazzia gegen irakische Rockerbande in NRW

Niederländisches Königspaar besucht Potsdam

Niederländisches Königspaar besucht Potsdam

Jetzt wird das ganze Jahr rumgegurkt

Jetzt wird das ganze Jahr rumgegurkt

Genesis G70 im ersten Test: Außenseiter im feinen Zwirn

Genesis G70 im ersten Test: Außenseiter im feinen Zwirn

Meistgelesene Artikel

Der XL-Umbruch des TuS Sulingen

Der XL-Umbruch des TuS Sulingen

Garaf und Meyer wechseln wohl nach Neuenkirchen

Garaf und Meyer wechseln wohl nach Neuenkirchen

FC Sulingen II siegt im Elfmeterschießen in Barnstorf

FC Sulingen II siegt im Elfmeterschießen in Barnstorf

Pech für Okel: Bänderriss bei Rico Volkmann

Pech für Okel: Bänderriss bei Rico Volkmann