Maarten Schops steigt am DFB-Stützpunkt in Sulingen ein: „Es ist perfekt“

Ohne Fußball geht es nicht

Neu dabei: Gemeinsam mit Walter Brinkmann (l.), Hermann Schlake (3.v.l.) und Tobias Dickmann (re.) kümmert sich Maarten Schops jetzt um die Fußballtalente am DFB-Stützpunkt in Sulingen.
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Neu dabei: Gemeinsam mit Walter Brinkmann (l.), Hermann Schlake (3.v.l.) und Tobias Dickmann (re.) kümmert sich Maarten Schops jetzt um die Fußballtalente am DFB-Stützpunkt in Sulingen.

Sulingen/Rehden – Maarten Schops lacht. „Nee, ein Navi brauche ich nicht. Ich werde mich schon nicht verfahren, den Weg kenne ich auswendig.“ Der 44-Jährige wird nun wieder jede Woche zum Sportpark des TuS Sulingen fahren. Dort findet auf dem Kunstrasen immer montags das DFB-Stützpunkttraining für die besten Fußball-Talente des Kreises statt. Und Schops übernimmt als einer von vier Coaches künftig Verantwortung. Er ersetzt den Japaner Taiki Hirooka, den es nach Düsseldorf zog.

„Eine spannende, schöne Sache“, sagt der Belgier, der von 2015 bis 2009 die erste Herren des TuS trainiert hatte. Zuletzt war er beim Regionalligisten BSV Rehden, für den der Ex-Profi einst gespielt hatte, im Amt. Allerdings nur ein paar Monate und in einer schwierigen Zeit. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Saison abgebrochen – und er sammelte kaum „Spielpraxis“. Schops entschied sich dann aus privaten und beruflichen Gründen dazu, beim BSV nicht weiterzumachen.

In den vergangenen Monaten stellte er jedoch fest, „dass ich mich nicht ganz vom Fußball verabschieden möchte. Irgendetwas wollte ich machen. Vorher war mir der Aufwand zu groß – mit Familie, zwei Kindern und einem Fulltime-Job. Jetzt hält es sich in Grenzen.“

Statt mehrmals pro Woche ist er jetzt nur noch einmal im Einsatz, plus die eine oder andere Sichtung. Schops, der inzwischen gerne läuft, um sich fit zu halten und „den Kopf ein bisschen freizubekommen“, schnupperte mal rein beim Stützpunkttraining – und fand sofort Gefallen daran. Talente entwickeln, sie zu unterstützen und ihnen „ein bisschen was mitzugeben“ – für den früheren Mittelfeldmann das passende Profil: „Ich bin hochzufrieden damit. Was ich jetzt mache, ist perfekt.“

Walter Brinkmann, der ebenfalls ein Stützpunktteam trainiert, habe ihm das Ganze schmackhaft gemacht. Insgesamt sind sie nun zu viert. Hermann Schlake und Tobias Dickmann, Kapitän des Bezirksligisten SV Heiligenfelde, komplettieren das Quartett. Brinkmann kümmert sich um den Jahrgang 2007, Dickmann und Schlake um 2009 – und Schops fortan um 2008. „Wir wollen hart arbeiten, um die Jungs voranzubringen“, betont der Belgier und lobt die Zusammenarbeit mit den drei anderen Coaches: „Es macht Spaß in diesem Team, ich fühle mich da sehr gut aufgehoben.“

Ein bisschen Erfahrung im Jugendbereich hat er bereits. Zu seiner Zeit beim BV Cloppenburg war Schops aushilfsweise Co-Trainer bei den D- und dann auch den B-Junioren. Weiterhin ein Herrenteam zu trainieren, kam für ihn aus genannten Gründen nicht infrage: „Das habe ich früh so geäußert, dass ich mich da fernhalten und ein bisschen runterfahren will.“

Wenn er nun mit jungen Talenten arbeitet, ist es durchaus denkbar, dass er irgendwann auch mal seinen eigenen Sohn Lenny unter seine Fittiche nimmt. Doch so weit, meint Schops, ist es noch lange nicht. „Er ist ja erst zweieinhalb Jahre alt“, sagt er und fügt mit einem Schmunzeln an: „Er soll erst mal ein bisschen im Sand buddeln und mit dem Traktor spielen. Ob er sich dann überhaupt für Fußball interessiert, werden wir noch sehen.“

Von Malte Rehnert

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