Brinkumer SV empfängt im Viertelfinale des Bremen-Pokals OSC Bremerhaven

Offermann warnt: „Das wird kein Selbstläufer“

Brinkum - Der Traum von der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde – für die Fußballer von Bremen-Ligist Brinkumer SV ist der in diesem Jahr weiter zu verwirklichen. Dafür muss am Ende der Bremen-Pokal gewonnen, aber erstmal am Sonntag (14.00 Uhr) im Viertelfinale vor heimischer Kulisse die nächste Hürde genommen werden. Und der Gast von Liga-Konkurrent OSC Bremerhaven wird sich sicher nicht kampflos ergeben.

„Der Reiz, einmal im DFB-Pokal zu spielen, ist groß. Und wenn man bereits so weit gekommen ist, will man auch um jeden Preis die nächste Runde erreichen“, sagt Brinkums Interimstrainer Dennis Offermann: „Das gilt für uns ebenso wie für Bremerhaven. Sie werden alles daransetzen, uns zu schlagen.“

Daher verbietet sich für Offermann eigentlich ein Blick auf die Tabelle. Denn die hievt seine Brinkumer als derzeit Tabellendritte gegen den Zwölften der Wertung auf den Favoritenschild. Doch davon will Offermann nichts wissen. Im

Peters fehlt, Heijenga

noch grippegeschwächt

Gegenteil: Er warnt eindringlich vor dem OSC Bremerhaven: „Das wird garantiert kein Selbstläufer. Bremerhaven hat zuletzt nur ganz knapp mit 1:2 gegen den Bremer SV verloren. Das sagt eine Menge aus. Der Tabellenplatz gibt die wahre Spielstärke des Gegner überhaupt nicht wieder.“

Wovon sich die Brinkumer Mitte Februar im Ligaspiel beim 2:2 in Bremerhaven bereits selbst überzeugen konnten. „Wir müssen von Beginn an hellwach sein und konzentriert zu Werke gehen“, fordert der 34-Jährige.

Der Coach erwartet eine sehr robuste Bremerhavener Mannschaft, die selbst ihren Weg nach vorn sucht, vor allem aber die Zweikämpfe sehr aggressiv bestreiten wird. „Da dürfen wir nicht zurückziehen. Wir müssen von der ersten Minute an dagegenhalten, um dann über unsere spielerischen Stärken zum Torerfolg zu kommen.“

Denn eines ist schon klar: Trotz der Warnung vor dem Leistungsvermögen des Gegners sieht Offermann seine Mannschaft stark genug, um in die nächste Runde einzuziehen. „Wir müssen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Wir müssen den Ton angeben“, fordert der Brinkumer Trainer.

Gegenüber dem doch etwas mühevollen 1:0-Sieg zuletzt in der Liga gegen den SV Grohn wünscht sich Offermann, dass seine Mannschaft mit dem Anpfiff präsenter sein muss und nicht zu weit von den Gegenspielern stehen darf. „Wir müssen die Räume eng machen“, sagt Offermann.

Personell muss der Brinkumer SV aus beruflichen Gründen auf den zuletzt starken Mathis Peters verzichten. Kapitän Jürgen Heijenga, Siegtorschütze gegen Grohn, plagt sich mit einer Erkältung herum. „Ich denke aber, dass er spielen kann“, ist Offermann zuversichtlich. · flü

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