Offermann hat gegen Union 60 diverse Möglichkeiten / Röpke vier Spiele gesperrt

Brinkums Sturm-Roulette: Wo bleibt die Kugel liegen?

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Auch Ugur Saatci (am Ball) kann sich nicht sicher sein, ob er am Sonntag in der Brinkumer Startelf steht.

Brinkum - Dennis Offermann weiß, was Brinkum vor allem leisten muss, um dem Branchenführer Bremer SV auf die Pelle zu rücken. „Die Spitzenspiele sind nicht so entscheidend. Wichtiger ist es, die Partien gegen vermeintlich schwächere Gegner konstant zu gewinnen. Das hat uns der BSV in der vergangebnen Saison vorgemacht“, erklärt der Trainer des Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV.

Soll heißen: Am Sonntag ab 15.00 Uhr im Auswärtsspiel beim Tabellen-13. zählt für Brinkum nur ein Sieg. Für Totospieler soll Brinkum also eine leicht ausrechnenbare Größe werden. Aber Offermann weiß auch, dass das so einfach nicht wird: „Union hat ein in Großteilen neues Team mit neuem Trainer. Die haben gegen uns nichts zu verlieren und wollen sich natürlich profilieren. Uns könnte allerdings entgegenkommen, dass sich die Mannschaft noch nicht gefunden hat.“ Und der Brinkumer Coach weist auch darauf hin, „dass Union zuletzt nur 0:1 gegen den Tabellenzweiten Blumenthaler SV verloren hat. Das sagt doch klar aus, dass es für uns am Sonntag kein Spaziergang wird.“

Von der Ausrichtung her will Offermann natürlich offensiv beginnen, ohne jedoch die Defensive zu entblößen. Die Startelf indes lässt er öffentlich noch offen. Gerade im vorderen Bereich hat Brinkum sehr viele Alternativen neben dem wohl gesetzten Saimir Dikollari. Beim 4:0 zuletzt gegen Türkspor brachte sich vor allem Vorbereiter und Doppeltorschütze Marcel Dörgeloh ins Gespräch. „Marcel hat alles getan, um sich zu bewerben“, sagt auch Offermann. Aber auch Ugur Saatci, Dennis Krefta und Kai Tönsmeyer kommen für die Offensive in Frage.

Und dann gibt Offermann doch noch einen kleinen Einblick in seine Überlegungen: „Union wird sicherlich tief stehen. Da sind bei uns wohl eher spielerisch starke Leute gefragt, um dieses Bollwerk auszuhebeln.“ Das könnte ein Fingerzeig dafür sein, dass eventuell „Brecher“ Krefta zunächst auf der Bank sitzen wird. Von dort ist er immer ein Gewinn, wie sein Joker-Siegtor im Pokal gegen Melchiorshausen (1:0) bewiesen hat.

Zudem haben die Gäste wieder mehr Spieler im Kader als zuletzt, da die Urlauber Jannik Bender, Inouss Boure Toure und Hendrik Stannius wieder dabei sind. Dafür fehlen Michel Fischer (Sprunggelenksverletzung), Niklas Frank (Urlaub) und Steffen Röpke, der nach seiner Roten Karte gegen Melchiorshausen für vier Spiele gesperrt wurde.

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