Brinkums Coach hat „riesig Bock“ auf neue Spielzeit / Dikollari nährt Vorfreude

Offermann blickt nach 0:0 schon auf neue Saison

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Brinkums Trainer Dennis Offermann schnupperte beim 0:0 in Vegesack noch einmal aktive Bremen-Liga-Luft. ·

Brinkum - Auch wenn es für den Brinkumer SV im letzten Bremen-Liga-Spiel bei der SG Aumund-Vegesack nicht einmal mehr um die goldene Ananas ging – Platz drei war zuvor in Stein gemeißelt worden – wollte sich das Team von Dennis Offermann vernünftig in die Sommerpause verabschieden. Zwar hatte die SG mehr Spielanteile, doch mit großem Engagement erkämpften sich die Gäste ein 0:0.

„Ich kann niemandem den Willen absprechen“, sagte Offermann, „Nach Problemen am Anfang haben wir uns bemüht, ins Spiel zu kämpfen.“ Dass die defensive Null am Ende bei den Gästen stand, lag an Keeper Mathis Peters. In der 56. Minute stand SAV-Stürmer Colin Heinz plötzlich allein vor dem BSV-Tor, doch Peters entschärfte die Gefahr mit einer sehenswerten Parade. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff wäre auch der Brinkumer Torwart chancenlos gewesen, doch der Schuss des eingewechselten Ferdi Uslu rauschte knapp am Tor vorbei. Noch näher war jedoch Dennis Krefta zuvor dem Tor-Jubel gewesen. Bereits nach einer Viertelstunde scheiterte der Brinkumer Sturmtank mit seinem Torschuss am Pfosten.

Nach 76. Minuten verließ Krefta dann für Offermann den Platz. Der Trainer durfte noch einmal als Aktiver Bremen-Liga-Luft schnuppern. Wehmut kam nach dem Schlusspfiff aber nicht auf. „Die Umstellung von Spieler auf Trainer ist mir ganz gut gelungen, glaube ich. Die Jungs haben es mir allerdings auch leicht gemacht. Sie hatten nie eine Hemmschwelle, meine Trainer-Anweisungen direkt anzunehmen“, sagte Offermann.

Der 34-Jährige gab zu, dass sich nach seinem Rollenwechsel einiges gewandelt habe. „Man beschäftigt sich ganz anders mit Fußball, auch wenn ich Fußball im TV schaue, achtet man jetzt noch viel mehr auf taktische Elemente“, so Offermann, der sich bereits auf die kommenden Aufgaben freut.

„Riesig Bock“, habe der BSV-Trainer auf die Saison 2014/15. Vor allem der Transfer von Saimir Dikollari nährt die Vorfreude: „Er ist der absolute Wunschspieler gewesen“, sagt Offermann über den 30-Jährigen, der vom niedersächsischen Oberligisten TB Uphusen kommt. „Er hat nicht nur einen Torinstinkt, Dikollari soll mit seiner Erfahrung direkt das Heft in die Hand nehmen.“ Eben einer, der auch so ein typisches 0:0-Spiel wie das am Samstag in Vegesack mit einer einzigen Aktion entscheiden kann. · wie

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