Oberligist siegt bei TSG Hatten-Sandkrug mit 40:23 / Gervé erzielt 700. Saisontor

HSG Barnstorf/Diepholz zeigt starke Auswärtsleistung

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Bei einer Auszeit voll bei der Sache: Denis Maksimovich (M.) vom Barnstorfer Trainerteam gibt Anweisungen.

Barnstorf - Souveräner Sieg – und noch etwas für das Torverhältnis getan: Die ambitionierte HSG Barnstorf/Diepholz gewann am Sonnabend vor 150 Zuschauern bei der TSG Hatten-Sandkrug mit 40:23 (19:13). „Wir haben eine starke Auswärtsleistung gezeigt. Jetzt freuen wir uns erst einmal auf eine knapp dreiwöchige Pause“, sagte Björn Jandrich, Teammanager bei der HSG Barnstorf/Diepholz.

Beim Tabellenzweiten der Handball-Oberliga hinterließen Mittelmann Saulius Liutikas (4) und Kreisläufer Ulf Grädtke (6) den stärksten Eindruck. Bester Torschütze war der Litauer Andrius Gervé (9/6). Der 29-Jährige warf nicht nur das 700. Saisontor (39:21/58.), sondern darf auch noch für den 40. Treffer (40:22) eine Kiste Bier spendieren.

Die Gäste traten ohne den erkrankten Coach Mario Mohrland an, für die Mannschaft war aus dem Trainerteam Denis Maksimovich verantwortlich. In der Anfangsphase wechselte die Führung, so lag der Favorit nach einem Treffer von Liutikas mit 4:3 (8.) vorn. In einer starken Phase machten Laurynas Palevicius (drei Gegenstoßtore), Ulf Grädtke (2) und Arunas Srederis aus einem 5:6 (12.) eine 11:6-Führung (20.). „Wir haben in der Abwehr mehrere Bälle abgefangen, und das Spiel über den Kreis klappte“, analysierte Björn Jandrich. Die Barnstorfer um Abwehrchef Martin Golenia hatten Hattens Mittelmann Robert Langner (4) und Kreisläufer Jürgen Erdmann (5/2) unter Kontrolle. Bis zur Pause baute der Meisterschaftsanwärter den Vorsprung auf 19:13 aus. „Zur Halbzeit hätten wir noch höher führen können“, monierte Denis Maksimovich.

Nach dem Wechsel ließen die Gäste nicht die Zügel schleifen. „Wir haben konsequent und mit Biss weiter gespielt“, lobte Jandrich. Beim 27:17 (41.) durch Rückraumakteur Tobias Meyer (5) führten die Barnstorfer erstmals mit zehn Treffern. Es folgte eine weitere gute Phase: Sie kamen in der Deckung zu Ballgewinnen, liefen Tempogegenstöße. Raul-Lucian Ferent (5), der erneut am linken Flügel für den angeschlagenen Finn Richter (Rückenprobleme) spielte, traf zum 34:19 (51.). Von 14 Gegenstößen schloss der Tabellenzweite elf erfolgreich ab. „Die Hatter sind frustriert aus der Halle gegangen“, urteilte Jandrich.

Am Ende fuhren die Barnstorfer zwei sichere Punkte ein und sitzen vier Spieltage vor Saisonende Spitzenreiter ATSV Habenhausen bei zwei Zählern Rückstand weiter dicht im Nacken. Es bleibt auf alle Fälle spannend. „Wir hoffen weiterhin, dass Habenhausen noch verliert“, unterstreicht Jandrich.

mbo

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