Oberligist schlägt im Endspiel HSG Schwanewede/Neuenkirchen 29:25 / Richter bester Werfer

HSG Barnstorf zieht ins Final Four ein

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Steuerte gestern zu den Siegen über die SVGO Bremen und die HSG Schwanewede/Neuenkirchen insgesamt sechs Treffer bei: Barnstorfs Kreisläufer Ulf Grädtke.

Barnstorf - Geschafft: Durch einen 29:25-Finalerfolg über Gastgeber HSG Schwanewede/Neuenkirchen erreichte gestern Abend Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz im HVN-Pokal das Final Four. In einer Vierer-Gruppe hatten die Barnstorfer im ersten Halbfinale den Klassenrivalen SVGO Bremen mit 36:21 geschlagen. Bester Torschütze beim Sieger war Finn Richter, der es auf insgesamt 20/6 Treffer brachte.

SVGO Bremen - HSG Barnstorf/Diepholz 21:36 (11:18): „Wir haben das Spiel vernünftig abgewickelt“, sagte Barnstorfs Trainer Mario Mohrland. Er lobte Routinier Maik Kießlich: „Er hat gut gehalten.“ Der Tabellenzweite lag von Beginn an vorn, hatte alles im Griff. Zwar verkürzte Sebastian Rabe auf 3:4 (6.), doch Barnstorfs Rückraumakteur Matthias Andreßen (2) und Linksaußen Finn Richter (2/1) bauten den Vorsprung mit vier Treffern in Folge auf 8:3 (11.) aus. Auch in der Folgezeit ließ sich der Favorit nicht vom Kurs abbringen. In einer guten Phase erhöhte Richter mit einem Dreierpack auf 16:8 (26.). Die Gäste hatten Grambkes Rückraumakteure Nils Zittlosen (7) und Sebastian Rabe (5) in der Abwehr weitestgehend unter Kontrolle.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen Arunas Srederis und Andrius Gervé für Matthias Andreßen und Ulf Grädtke. Der Litauer Srederis führte sich gleich mit einem Doppelschlag zum 19:11 gut ein. Richter und Nachwuchsspieler Kevin Heemann legten zum 22:11 (34.) nach. Zu diesem Zeitpunkt war die Vorentscheidung längst gefallen. Der Favorit spulte danach sein Programm locker ab. Das 30. Tor (30:16/48.) erzielte ein starker Finn Richter mit seinem elften Treffer.

HSG Barnstorf/Diepholz - HSG Schwanewede/Neuenkirchen 29:25 (12:12): Die ausgeglichene erste Hälfte stand gleich acht Mal unentschieden. Kurz vor der Pause egalisierte Gervé zum 12:12 (29.). Nach dem Wechsel sorgte Kevin Heemann mit dem Tor zum 16:15 (36.) für die erste Führung der Barnstorfer in der zweiten Halbzeit. Die „Schwäne“ hielten weiter dagegen, so verkürzte Fabian Rojahn zum 19:20 (44.). Es folgten starke fünf Minuten des Meisterschaftsanwärters: Finn Richter (3/2), Andrius Gervé und Matthias Andreßen warfen fünf „Buden“ in Folge. Sie bauten den Vorsprung entscheidend auf 25:19 (49.) aus. In dieser Phase stand die Abwehr der Gäste gut, und Torhüter Donatas Biras erwies sich als Rückhalt. Der 33-Jährige wirkte erstmals nach seiner Augenverletzung wieder mit. In der Schlussphase verkürzten die Hausherren zwar noch einmal auf 23:27 (56.), aber ein gut aufgelegter Rückraumakteur Tobias Meyer (7) machte mit dem 28:23 (57.) den Sack endgültig zu.

„Die größere Fitness hat letztendlich den Ausschlag gegeben. Wir sind froh, dass wir das Final Four erreicht haben“, unterstrich ein zufriedener Mario Mohrland.

mbo

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