Oberligist erwartet unbequeme SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn / Srederis gefordert

HSG Barnstorf/Diepholz hat noch Luft nach oben

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Barnstorfs litauischer Nationalspieler Andrius Gervé ist mit einem grippalen Infekt angeschlagen. Dennoch sollte der 28-jährige Kreisläufer morgen mitwirken können.

Diepholz - Die gelungenen Aktionen beim jüngsten 27:19-Erfolg über den Elsflether TB haben überwogen, jetzt gilt es für die Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz nachzulegen. Morgen Abend erwartet der Tabellensechste um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle die unbequeme SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn. Die vergangenen vier Vergleiche haben die Gastgeber für sich entschieden.

Mario Mohrland, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz, weiß, dass der Tabellenneunte im Bundesliga-erfahrenen Jan-Philip Willgerodt, Mathias Reil und Michael Matzke mehrere erfahrene Akteure in seinen Reihen hat, die an einem guten Tag schon einmal den Unterschied ausmachen können. Dennoch baut der 37-Jährige auf die Stärken seiner Mannschaft und sagt: „Ich sehe uns schon im Vorteil. Alles andere als ein Sieg käme einer Enttäuschung gleich.“

Gefahr droht von

Jan-Philip Willgerodt

Personell stehen dem letztjährigen Vizemeister weiterhin Kamil Chylinski (Kreuzbandriss), Saulius Liutikas (operativer Eingriff im Knie) und Torhüter Manuel Pauli (Sehnenscheidenentzündung in der rechten Hand) nicht zur Verfügung. Kreisläufer Andrius Gervé und Kevin Heemann haben zum Wochenanfang mit grippalem Infekt pausiert. Sie sollten aber morgen zum Aufgebot gehören.

Die Barnstorfer sind zunächst in der Abwehr gefordert, denn die Gäste verfügen in Person von Jan-Philip Willgerodt, Tobias Plagemann, Oliver Krause, Markus Kuhnt und Mathias Reil über fünf wurfstarke Rückraumakteure, wobei der ehemalige Bundesliga-Spieler Jan-Philip Willgerodt (unter anderem TuS N-Lübbecke) herausragt. „Da ist Arunas Srederis auf der Halbposition richtig gefordert“, sagt Mario Mohrland. Er will allerdings auch im Angriff vom Litauer mehr sehen als zuletzt. Jüngst blieb der Linkshänder unter seinen Möglichkeiten, warf nur ein Tor. Dagegen brachte es Matthias Andreßen bei seinem zehnminütigen Einsatz auf zwei Treffer.

„Wir müssen in der Deckung aggressiv sein, an den Schützen herangehen“, weiß der HSG-Coach, wo die Hebel anzusetzen sind. Verlassen kann er sich auf Torhüter Donatas Biras, der gegen den Elsflether TB vier Siebenmeter parierte. „Nur 19 Gegentore sprechen für sich“, lobt Mohrland den 33-Jährigen rückblickend.

Im Angriff haben die Hausherren noch Luft nach oben, obwohl Rechtsaußen Laurynas Palevicius, Rückraumakteur Tobias Meyer sowie die Kreisläufer Andrius Gervé und Ulf Grädtke zuletzt zu gefallen wussten. „Wir müssen uns noch weiter einspielen und die Anzahl der schwierigen Pässe minimieren“, sagt der Diplom-Handelslehrer. Auf alle Fälle wollen die Barnstorfer – auch mit der Unterstützung der Zuschauer – morgen den dritten Sieg in der vierten Meisterschaftspartie einfahren.

mbo

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