Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz untermauert gegen Elsflether TB Heimstärke

Torhüter Biras und Chylinski Sieggaranten beim 23:17

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Versetzte in dieser Szene Elsfleths Ruven Rußler und überwand Torhüter Kevin Danielzik zum 4:1: Barnstorfs Linkshänder Laurynas Palevicius (M.), der beim 23:17 zwei Mal traf.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Wenigstens in eigener Halle läuft es: Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Folge untermauerte Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz seine Heimstärke, bezwang gestern Abend vor 250 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamphalle den Elsflether TB mit 23:17 (10:8). Der Tabellendritte ist nunmehr seit 27 Monaten (!) in seiner Heimstätte ungeschlagen.

„Wir haben das Spiel beherrscht. Ich bin mit unserer Leistung zufrieden. Wir haben in der Abwehr gut und aggressiv gearbeitet“, analysierte Barnstorfs Trainer Dag Rieken. Beim Sieger überzeugten Schlussmann Donatas Biras, der 17 Bälle parierte, und Mittelmann Kamil Chylinski, der für neun Tore nur elf Versuche benötigte.

Jandrich tritt als

Teammanager zurück

Unterdessen wurde bekannt, dass Teammanager Björn Jandrich bereits vor zwei Wochen nach der Begegnung gegen den TV Cloppenburg sein Amt niedergelegt hatte. „Ich bin aus vereinsinternen Gründen zurückgetreten, mehr sage ich dazu nicht“, unterstrich der 37-jährige Gymnasiallehrer. „Ich finde es schade, denn Björn war engagiert“, sagte Dag Rieken zu dieser Personalie.

Barnstorfs Torhüter Donatas Biras war von Beginn an hellwach: Der Litauer wehrte gleich einen Siebenmeter von Ruven Rußler (1) und einen Tempogegenstoß von Tizian von Lien (1) ab. Die Gastgeber, die ohne Bastian Carsten-Frerichs (Zahnoperation) antraten, nutzten zunächst ihre Chancen besser. Rechtsaußen Laurynas Palevicius traf zum 4:1 (8.). Anschließend unterliefen den Barnstorfern technische Fehler (Schritte, Ballverluste). Außerdem scheiterten Laurynas Palevicius, Arunas Srederis, Ulf Grädtke (drei Mal) und Finn Richter an Elsfleths Torwart Kevin Danielzik.

Die Gäste holten auf, glichen durch Linkshänder Christopher Santen (3) zum 5:5 (15.) aus. Es kam für sie sogar noch besser, denn Bela Rußler (4/3) brachte sie beim 8:7 (23.) zum dritten Mal in Front. Die Heimmannschaft riss sich danach zusammen: Der eingewechselte Kamil Chylinski, Finn Richter und Arunas Srederis drehten mit drei Treffern in Folge den Spieß zum 10:8-Pausenstand um.

Nach dem Wechsel packten die Hausherren in der Deckung weiter konsequent zu. In einer guten Phase zogen sie nach Toren von Srederis, Chylinski und Kevin Heemann auf 15:10 (39.) davon. An diesem Fünf-Tore-Abstand änderte sich bis zum 20:15 (55.) nichts, doch dann legten Srederis und Chylinski zum 22:15 (59.) nach. Letzterer setzte in der zweiten Hälfte Akzente, traf sieben Mal ins Schwarze.

Weiter geht es für die Barnstorfer am Sonnabend, 12. Dezember, dann stellen sie sich um 20 Uhr beim verlustpunktfreien Spitzenreiter SV Beckdorf vor. „Da haben wir nichts zu verlieren“, blickt Rieken voraus.

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