Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz reist als Favorit zur unbequemen TSG Hatten-Sandkrug

Titelrennen: Hoffnung lebt

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Wollen morgen in Sandkrug den nächsten Sieg mit den Fans feiern (v.l.): Barnstorfs Laurynas Palevicius, Constantin Pasenau, Saulius Liutikas und Tobias Meyer.

Barnstorf - Spitzenreiter ATSV Habenhausen hat nach dem 27:26-Erfolg beim heimstarken TSV Bremervörde nach wie vor die besten Karten im Meisterschaftsrennen der Handball-Oberliga. Verfolger HSG Barnstorf/Diepholz liegt zwei Punkte zurück, wirft die Flinte aber nicht ins Korn. Barnstorfs Trainer Mario Mohrland gibt sich kämpferisch: „Wir trainieren vier Mal in der Woche, wollen jedes Spiel gewinnen – auch die letzten fünf Begegnungen. Wir hoffen und kämpfen weiter.“

Nach zuletzt 21:1 Punkten in Folge reist der Tabellenzweite morgen (Anwurf 19.30 Uhr) selbstbewusst zur TSG Hatten-Sandkrug. „Wir wollen da zwei Punkte holen, sind in der Favoritenrolle, nehmen aber die Herausforderung an“, unterstreicht der 38-jährige Diplom-Handelslehrer. Er weiß aber, dass die Gäste noch einmal richtig gefordert werden. Die Hatter haben aus den vergangenen sechs Partien 10:2 Punkte geholt und gegen Primus ATSV Habenhausen unglücklich mit 26:27 verloren. Dreh- und Angelpunkt beim Tabellensechsten ist Regisseur Robert Langner. Der 30-Jährige bildet mit Kreisläufer Jürgen Erdmann eine gefährliche Achse.

Personell haben die Gäste einige angeschlagene Akteure in ihren Reihen. Aufgrund von Rückenschmerzen wirkte Finn Richter beim lockeren 41:18 gegen die SG Neuenhaus/Uelsen nicht mit. Die Beschwerden beim 28-Jährigen sind nach wie vor vorhanden, auch bei Arunas Srederis zwickt

Liutikas soll die Zügel

in die Hand nehmen

der Rücken. Und Abwehrspezialist Cedric Quader schlägt sich mit Adduktoren-Problemen herum. Erst kurzfristig entscheidet sich, ob die drei erwähnten Akteure zum Aufgebot gehören. Routinier Tomas Lenkevicius könnte wieder einspringen.

HSG-Spielmacher Saulius Liutikas soll in Sandkrug die Zügel in die Hand nehmen und vorn die Spielkonzeptionen durchziehen. „Wir dürfen uns vorne nicht verzetteln und müssen schnell in der Rückwärtsbewegung sein“, weiß Mohrland. Die Hausherren schalten zügig von Abwehr auf Angriff um, verfügen in Rechtsaußen Marco Kirschen und Simon Carstens über eine gefährliche Flügelzange.

Die Hinbegegnung gewannen die Barnstorfer mit 26:22, wussten dabei allerdings nicht zu überzeugen. Mittlerweile haben sie sich allerdings stabilisiert. Sie sollten sich auf unterschiedliche Deckungsvarianten der Heimmannschaft einstellen. Für Mohrland zählen morgen nur zwei Punkte: „Wir wollen unsere Serie von ungeschlagenen Spielen ausbauen.“

mbo

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