Oberliga-Kracher gegen TSV Bremervörde / Thiemann vertritt Rieken auf der Bank

Die HSG Barnstorf/Diepholz baut auf den Heimnimbus

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Der Rücken zwickt, aber auf Torhüter Donatas Biras kann Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz eigentlich nicht verzichten. Der Einsatz des Litauers entscheidet sich kurzfristig.

Diepholz - Nach den Auswärtssiegen beim VfL Edewecht (30:22) und bei der SG Neuenhaus/Uelsen (27:18) freuen sich Spieler und Verantwortliche der HSG Barnstorf/Diepholz auf das erste Heimspiel. Es gibt gleich einen Kracher: Der Tabellenzweite der Handball-Oberliga erwartet morgen um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle den TSV Bremervörde.

Beide Mannschaften liefern sich seit Jahren packende Duelle – bei einer Bilanz von 10:8-Siegen haben die Gastgeber die Nase vorn. Vergangene Serie gewannen sie daheim mit 30:25 und kassierten in Bremervörde beim 24:25 eine Last-Minute-Niederlage. „Wir wollen mit aller Macht das erste Heimspiel gewinnen“, unterstreicht Barnstorfs Neu-Trainer Dag Rieken. Bei der Heimpremiere fehlt der 46-Jährige, er nimmt an einem dreitägigen Lehrgang in Barsinghausen teil, muss seine B-Lizenz verlängern. Auf der Bank sitzt morgen Heiner Thiemann, sportlicher Leiter bei der HSG Barnstorf/Diepholz. Er kennt nicht nur das eigene Team, sondern auch den TSV Bremervörde aus dem Effeff.

Beim letztjährigen Vizemeister klagt Torhüter Donatas Biras über Rückenschmerzen. Der Litauer hat zum Wochenanfang mit dem Training ausgesetzt. Mannschaftskapitän Martin Golenia fühlt sich nach einer Viruserkrankung mit Fieber (fünf Kilo abgenommen) noch nicht fit. „Martin ist noch nicht wieder richtig auf dem Damm“, sagt Rieken, der den 25-Jährigen bei einer Übungseinheit noch einmal unter Belastung sehen will. Nach Rückkehr aus dem Urlaub weist auch Matthias Andreßen einen Trainingsrückstand auf. Erst nach dem heutigen Abschlusstraining entscheidet sich, wer zum Aufgebot gehört. Rechtsaußen Laurynas Palevicius hofft, dass er erstmals in dieser Saison berücksichtigt wird.

Im letztjährigen Torschützenkönig Adnan Salkic und Kreisläufer Marcus Hölling verfügen die Bremervörder über zwei herausragende Akteure. „Das ist eine starke Achse“, weiß der HSG-Coach. Da beide Routiniers in der Rückwärtsbewegung nicht mehr die schnellsten sind, wollen die Hausherren das ausnutzen. „Wir werden 60 Minuten lang Vollgas gehen“, kündigt Rieken an. Er erwartet von seiner Mannschaft im Vergleich zu den ersten zwei Partien eine Steigerung: „Zum einen müssen wir unsere Fehlwürfe minimieren, zum anderen noch schneller nach vorn spielen.“ Eines ist ihm noch wichtig: „Wir müssen die Zuschauer hinter uns bringen und begeistern.“ Das klappte in der vergangenen Serie, denn der Vizemeister gab in der Mühlenkamp-Halle nicht einen Punkt ab. In eigener Halle ist die HSG Barnstorf/Diepholz eine Macht, hat seit dem 27. September 2013 zu Hause kein Spiel verloren.

Die Gäste landeten zuletzt einen mühevollen 26:24-Heimerfolg über die TSG Hatten-Sandkrug. „Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen für das super schwere Spiel bei der HSG Barnstorf/Diepholz“, sagte Bremervördes Linkshänder Sören Stelling, der sieben „Buden“ zum ersten Heimsieg beisteuerte.

mbo

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