Mit Wut im Bauch nach Diepholz

Ferents Sorgen vor Neerstedts Wiedergutmachung

Gefährlicher Linksaußen: Unter anderem vor Neerstedts Florian Honschopp hat HSG-Trainer Raul-Lucian Ferent Respekt. Foto: G. Müller
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Gefährlicher Linksaußen: Unter anderem vor Neerstedts Florian Honschopp hat HSG-Trainer Raul-Lucian Ferent Respekt.

Diepholz - Jahrelang zählten die Duelle zwischen der HSG Barnstorf/Diepholz und dem TV Neerstedt zu den Hits der Handball-Oberliga - Derby-Atmosphäre inklusive. Nun, nach dem unglücklichen Abstieg des TVN in die Verbandsliga, tritt die Mannschaft von Traineer Björn Wolken „nur noch“ bei der HSG-Zweiten an - am Samstag ab 19.15 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle.

Neerstedt wurde Opfer der „gleitenden Skala“, weil mit dem VfL Fredenbeck, OHV Aurich und ATSV Habenhausen gleich drei Absteiger aus der 3. Liga in die Oberliga kamen und die Grün-Weißen mit 22 Punkten abstiegen. „Und in dieser Saison“, schätzt HSG-Trainer Raul-Lucian Ferent, „werden sie wohl nicht direkt wieder aufsteigen“. Denn zuletzt unterlag der Tabellendritte beim Zweiten HSG Schwanewede/Neuenkirchen und ist nun fünf Zähler von den Aufstiegsplätzen entfernt.

„Genau das ist das Problem. Für uns wäre es besser gewesen, wenn Neerstedt dort gewonnen hätte“, mutmaßt Ferent: „Dann wären sie das Spiel bei uns vielleicht etwas lockerer angegangen. Aber zwei Niederlagen hintereinander sind für diese Mannschaft in ihrer jetzigen Situation verboten.“

Ferent rechnet daher mit einer „schweren Aufgabe“ und hofft, „dass die Zuschauer uns wieder stark unterstützen“. Linkshänder Matthias Andreßen kann womöglich ebenfalls nur von außen helfen, denn er laboriert weiter an Schulterbeschwerden. Definitiv fällt der noch krankgeschriebene Allrounder Jan-Eric Rechtern aus.

Auf Neerstedter Seite fehlt der langjährige Rückraumshooter Eike Kolpack, dem eine Schulter-OP droht. Trotzdem weiß Ferent, „dass dort noch genug gute Leute im Kader stehen“. Unter anderem warnt er vor den jungen Akteuren wie Linksaußen Florian Honschopp und den Rückraum-Linken Stjorven Schröder, „die sich natürlich auch für die nächste Saison empfehlen wollen“.   

ck

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