Gastgeber TV Stuhr beschert sich selbst – mit Platz sechs und zwei geehrten Spielern im starken 16er-Feld

Oberhausen holt OLB-Supercup in den Pott

Moritz Sagehorn (l.) und Malte Hensel (r.) vom TV Stuhr wurden zum stärksten Spieler und stärksten Torhüter gewählt. Zwischen ihnen: Die Top-Torjäger Corvin und Marc Schröder von Werder Bremen. Sie freuten sich ebenso wie die Turniersieger-Mannschaft aus Oberhausen. ·
+
Moritz Sagehorn (l.) und Malte Hensel (r.) vom TV Stuhr wurden zum stärksten Spieler und stärksten Torhüter gewählt. Zwischen ihnen: Die Top-Torjäger Corvin und Marc Schröder von Werder Bremen. Sie freuten sich ebenso wie die Turniersieger-Mannschaft aus Oberhausen. ·

Stuhr - Von Cord KrügerAm Ende des zweitägigen Turnier-Trubels wussten Rene Hinrichs und seine Mit-Organisatoren vom TV Stuhr gar nicht, worüber sie sich mehr freuen sollten – ob nun über Platz sechs ihrer eigenen E-Jugend im starken Feld von 16 Mannschaften, die Wahl von Moritz Sagehorn vom TVS zum besten Spieler oder das Voting für Teamkollege Malte Hensel zum stärksten Torhüter. Doch mindestens ebenso strahlten sie während der Siegerehrung des OLB-Supercups angesichts des Danks und Lobs, das die jungen Kicker aus Köln, Aue, Bremen und Berlin ihnen per Mikro zuriefen. Und über das Versprechen vieler Trainer, im nächsten Jahr wiederzukommen.

„Das sagt einiges aus“, bilanzierte Hinrichs zufrieden. Zum zwölften Mal in der Geschichte dieses Cups hatten sich er und viele Club-Kollegen alle Mühe gegeben, den Teams ein schönes Wochenende auf der Anlage in Moordeich zu bieten. Am Ende stimmte nur das Wetter nicht – alles andere schon. Vor allem die Spannung. So gingen sowohl das Spiel um Platz drei als auch das Finale ins Elfmeterschießen. Dabei sicherte sich Vorjahressieger VfB Oldenburg „Bronze“, und Rot-Weiß Oberhausen rang den TuS Komet Arsten nieder. Spätestens jetzt stand für RWO-Trainer Marcel Schulitz fest, im nächsten Jahr wiederzukommen: „Wir waren das erste Mal hier, und es war alles perfekt organisiert – mit guten Mannschaften und einer Super-Atmosphäre.“

Den stärksten Eindruck des Sonnabends hinterließ die U 11 des SV Werder Bremen, die sich mit 16:2 Toren den Sieg in der Gruppe A sicherte. „Da dachten eigentlich alle, dass Werder auch das Turnier gewinnt“, schilderte Hinrichs. Doch ausgerechnet Gastgeber TV Stuhr spuckte den Hanseaten gestern Morgen im Achtelfinale in die Suppe und gewann mit 1:0. „Man kann schon sagen, dass dies unseren Jungs den entscheidenden Auftrieb gegeben hat – und Werder einen Stoß“, urteilte Hinrichs. Immerhin: Die Werderaner Corvin Schröder und Marc Schröder – keine Brüder, wohlgemerkt – sicherten sich mit ihren je acht Treffern die Torjägerkrone.

Aber leer ging bei der Siegerehrung sowieso niemand aus: Jede Mannschaft erhielt einen Pokal, jeder einzelne Kicker einen Mini-Cup. Doch Stuhrs Trainer Rüdiger Blankenagel und Niklas Czeskleba freuten sich bei Bekanntgabe der Wahlergebnisse zum besten Keeper und Spieler fast noch mehr als Moritz Sagehorn und Malte Hensel…

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Leidenschaft reicht nicht: Fehlstart nach Hummels-Eigentor

Leidenschaft reicht nicht: Fehlstart nach Hummels-Eigentor

Bescheidener Auftritt: DFB-Frauen nur 0:0 gegen Chile

Bescheidener Auftritt: DFB-Frauen nur 0:0 gegen Chile

Biathlon: Der Kader der deutschen Damen für die Saison 2021/22

Biathlon: Der Kader der deutschen Damen für die Saison 2021/22

Biathlon: Der Kader der deutschen Herren für die Saison 2021/22

Biathlon: Der Kader der deutschen Herren für die Saison 2021/22

Meistgelesene Artikel

Heiligenfeldes Björn Isensee: Alles unkompliziert – einfach „Isy“

Heiligenfeldes Björn Isensee: Alles unkompliziert – einfach „Isy“

Heiligenfeldes Björn Isensee: Alles unkompliziert – einfach „Isy“
Gabel: „Wir sind voll im Wettkampfmodus“

Gabel: „Wir sind voll im Wettkampfmodus“

Gabel: „Wir sind voll im Wettkampfmodus“
Knacker dominiert und feiert Start-Ziel-Sieg

Knacker dominiert und feiert Start-Ziel-Sieg

Knacker dominiert und feiert Start-Ziel-Sieg

Kommentare