TSV Wetschen besiegt im Bezirkspokal TuS Sudweyhe 3:1 / In Runde zwei geht´s zum FC Sulingen

Nüßmann sorgt für die Entscheidung

Auf dem Weg zum zweiten Tor: Wetschens Marcel Heyer schüttelte in dieser Szene den Sudweyher Kenneth Lange ab und erzielte gestern im Fußball-Bezirkspokal das 2:0.
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Auf dem Weg zum zweiten Tor: Wetschens Marcel Heyer schüttelte in dieser Szene den Sudweyher Kenneth Lange ab und erzielte gestern im Fußball-Bezirkspokal das 2:0.

Wetschen - Von Matthias Borchardt. Dank eines Tores von Philipp Nüßmann in der Nachspielzeit bezwang am Sonntag der TSV Wetschen in der ersten Runde des Fußball-Bezirkspokals den TuS Sudweyhe vor 140 Zuschauern mit 3:1 (2:1). In Runde zwei stellen sich die Wetscher am kommenden Sonntag, 6. August, um 15 Uhr beim Bezirksliga-Aufsteiger FC Sulingen vor.

„Wir haben verdient gewonnen, weil wir in der zweiten Halbzeit die Sudweyher im Griff hatten. Kämpferisch haben alle gut dagegengehalten“, sagte Wetschens Trainer Thomas Otte. Beim Sieger gefielen Mittelfeldlenker Erdal Ölge und der kopfballstarke Innenverteidiger Tobas Grube.

Ideenlose Sudweyher machen folgenschwere Fehler

Sudweyhes Trainer Christian Mach wirkte nicht unzufrieden: „Unsere Leistung war in Ordnung. Zwei Fehler in der ersten Hälfte haben uns das Genick gebrochen.“

In einer von Beginn an umkämpften Begegnung hatten die Gäste die erste Chance: Nach einem Pass von Malte Pirngruber wehrte Wetschens Keeper Jan Rösler einen von Julian Heusmann geschossenen Ball ab (6.). Das erste Tor fiel auf der anderen Seite: Einen platzierten Schuss von Lars Schulze ließ Sudweyhes Keeper Mirko Meyer nach vorn abklatschen. Hendrik Rahe spielte den Abpraller zu Ölge, der das 1:0 (8.) erzielte. Die Sudweyher wirkten hinten unsicher. So auch bei einem langen Ball, aber Kenneth Lange trennte den schnellen Jessy-Yohan-Mieux Imboula in höchster Not auf Kosten einer Ecke von der „Pille“ (13.). Der 20-Jährige sorgte auch in der nächsten Szene für Gefahr. Er war durchgebrochen, wurde von Innenverteidiger Fabian Meyer festgehalten. Schiedsrichter Noah Scheller (Barnstorfer SV) wertete das Foul nicht als „Notbremse“. Er gab Freistoß und zeigte dem Sudweyher die Gelbe Karte (27.). Den Freistoß setzte Ölge über die Latte. Den Sudweyhern fiel im Spiel nach vorn nicht viel ein. Nur ein Weitschuss von Heusmann zischte über den Querbalken (32.). Das nächste Tor markierten die Hausherren: Nach einem Ölge-Zuspiel behauptete sich Marcel Heyer gegen Lange auf der linken Seite und markierte das 2:0 (37.). Nur vier Minuten später gelang Stephen Bohl nach einer Rechtshereingabe von Jannik Liebig im zweiten Versuch das 1:2 (41.). Das war die beste Aktion des 28-jährigen Stürmers, der ansonsten gegen die Verteidiger Phil Schwierking und Grube keinen Stich bekam.

Starker Wind macht zweite Halbzeit kompliziert

Nach dem Wechsel machte beiden Teams der böige Wind zu schaffen. Der eingewechselte Marvin Brüggemann besaß die Möglichkeit zum Ausgleich, fand allerdings in Rösler seinen Meister (62.). Erst in der Endphase legte der Landesliga-Absteiger zu. Moritz Thölke prüfte Meyer mit einem Freistoß (81.). 120 Sekunden später köpfte Schwierking das Leder nach einer Ölge-Ecke über den Kasten (83.). Und Omar Ceesay jagte den Ball neben den Pfosten (85.). In der Schlussphase häuften sich die Nickligkeiten, es gab Fouls und ein paar verbale Scharmützel.

Der bereits mit Gelb verwarnte Sudweyher Jan-Ove Bäker handelte sich nach einem Foul an Ölge in der ersten Minute der Nachspielzeit die Ampelkarte ein. Die Wetscher griffen in Überzahl weiter an. Der Lohn: Nach einem Pass von Ölge markierte Nüßmann mit einem 16-Meter-Flachschuss ins rechte Eck das 3:1 (90. +2) . Kurz danach erfolgte der Abpfiff. Die Wetscher feierten das Weiterkommen im Pokal und ließen sich das Pils schmecken.

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