Norddeutscher Meister im Speerwurf

Schröder setzt gleich ein Zeichen

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Neue Bestleistung und Bronze: Paul Kurka. Fotos (2): el

Asendorf - Sven Schröder vom TSV Asendorf war in Göttingen bei den norddeutschen Meisterschaften als Titelanwärter im Speerwurf der Männer angetreten. Der 27-Jährige dominierte den Wettbewerb vom ersten Wurf an und feierte schließlich mit einer Weite von 67,96 Metern einen ganz überlegenen Sieg.

Strahlender Meister: Speerwerfer Sven Schröder.

Die Erfolgsbilanz der von Ute Schröder trainierten Speerwerfer komplettierten Imme Ihli (FTSV Jahn Brinkum) als Vizemeisterin bei den Frauen sowie Paul Kurka, ebenfalls Asendorf, als Dritter der U 18-Jugend. Wenn Sven Schröder und Alexander Teuteberg (Hannover 96) bislang bei Titelkämpfen aufeinander trafen, bedeutete dies in der Vergangenheit oft genug einen nervenaufreibenden, engen Zweikampf um Platz eins und zwei. Dazu ließ es Sven Schröder diesmal im Göttinger Jahnstadion gar nicht erst kommen. Gleich mit seinem ersten Wurf von 67,94 Metern setzte er sich um rund zehn Meter von seinem ärgsten Rivalen ab. In einer konstanten Wurfserie, wie sie ihm auf diesem Niveau noch nie gelungen ist, verbesserte sich Schröder im vierten Versuch noch auf die Siegesweite von 67,96 Metern, wogegen Teuteberg als Zweitplatzierte lediglich 61,60 Meter entgegen zu setzen hatte. Im selben Wettbewerb kam der Jugendliche Nils Rudow (FTSV Jahn Brinkum) als jüngster Starter mit 49,92 Metern auf Rang acht.

Im Wettbewerb der Frauen hätte Imme Ihli die vorjährige Siegesweite von 43,89 Metern zur Titelverteidigung genügt. Doch nach dem Sturz beim Pfingstsportfest in Scheeßel hatte die Brinkumerin Mühe, mit vollem Einsatz zu werfen. Nach mehreren ungültigen Versuchen gelangen dann 41,34 Metern, mit der sie sich noch auf den Silberrang vorschob.

Eine neue Bestleistung im richtigen Moment erzielte dagegen Paul Kurka. Der 16-Jährige verbesserte sich mit dem 700 Gramm-Speer auf 53,86 Meter und holte damit Bronze in der U 18.

Zwei weiteren Athleten des TSV Asendorf gelangen in Göttingen gute Ergebnisse. Im Dreisprung der Männer feierte Louis Knüpling ein gelungenes Comeback. Nach erlittenem Ermüdungsbruch im Rücken und anschließender einjähriger Wettkampfpause kam der 21-Jährige als Vierter mit einer Weite von 13,96 Metern auf Anhieb wieder in die Nähe der Medaillenränge. Bei der weiblichen Jugend U 18 stellte Vereinskameradin Wiebke Till als Sechste über 400 Meter Hürden in 69,77 Sekunden ihre Bestzeit ein. Über 400 Meter verbesserte sich die 16-Jährige als Elfte über eine Sekunde auf 61,54 Sekunden. Mit dieser Zeit belegt sie zugleich Platz sechs der aktuellen Landesbestenliste.

el

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