Norddeutscher Meister mit dem Speer

Kurka in Berlin nicht zu schlagen

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Paul Kurka und Wiebke Till vertraten den TSV Asendorf bei den Norddeutschen Meisterschaften prächtig.

Berlin - Und der nächste Titel für Paul Kurka vom TSV Asendorf. Der 15-Jährige holte sich in Berlin in der Altersklasse M16 den Titel des Norddeutschen Meisters mit dem Speer. Kurka kam zwar nicht ganz an seinen Kreisrekord von 55,05 Metern heran, doch auch seine in der Hauptstadt erzielten 52,17 m langten deutlich zur Meisterschaft.

Damit tritt der Asendorfer auch in die Fußstapfen seiner Vereinskollegen Sven Schröder und Tim Cordes, die in dieser Disziplin ebenfalls zu norddeutschen Goldehren kamen.

Im Kugelstoßen belegte der Schützling von Trainerin Ute Cordes mit 13,01 m den siebten Platz. Im Diskuswurf hatte Kurka etliche technische Probleme, so dass hier nur der zehnte Platz heraussprang. Danach war die Luft beim jungen Asendorfer raus. Da sich zudem das Knie „meldete“, trat er zum Weitsprung nicht mehr an.

Konsequenz: Kurka konmte seine letzte Chance zur Normerfüllung der Zusatzquali für die deutschen Schülermeisterschaften in Wattenscheid nicht nutzen.

Dies galt auch für Vereinskollegin Wiebke Till, die über 300 m Hürden nur äußerst knapp an der A-Norm vorbeilief. Doch allzu sehr grämen muss sie sich nicht, denn in 48,15 Sekunden lief sie immerhin sieben Zehntel schneller als ihre gemeldete Zeit. Mit ihrem couragierten Lauf verpasste sie zwar die DM-Norm, lief in Berlin aber dennoch als gute Fünfte ins Ziel. Die Leistung ist umso höher zu bewerten, wenn man die äußeren Bedingungen in Betracht zieht, denn es herrschten 35 Grad im Schatten.

Letztlich fehlten der 15-Jährigen nur eineinhalb Zehntel, um in Wattenscheid dabei zu sein. Bei etwas moderateren Temperaturn am Morgen abolvierte Till ihren 100-Meter-Vorlauf in 13,49 Sekunden, verzichtete mit Blick auf die 300 m Hürden aber auf den Zwischenlauf. Über 300 Meter flach war sie dagegen dabei, lief nach 42,79 sec ins Ziel und landete auf dem siebten Rang.

Für Till war dieser Auftritt ihr letztes Freiluft-Highlight in dieser Saison. Kurka dagegen muss oder besser darf am 13. September in Bremen noch einmal ran. Der niedersächsische Verband nominierte den Nachwuchs-Athleten für den Ländervergleich der norddeutschen Verbände. Dort wird Kurka garantiert im Speerwurf, vielleicht aber auch mit der Kugel starten.

töb

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