Norddeutscher Meister im Dreisprung

Ein Versuch reicht Knüpling zum Titel

Louis Knüpling vom TSV Asendorf reichten 14,43 Meter, um Norddeutscher Meister im Dreisprung zu werden.
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Louis Knüpling vom TSV Asendorf reichten 14,43 Meter, um Norddeutscher Meister im Dreisprung zu werden.

Neubrandenburg - Von Gerd Töbelmann. Für Louis Knüpling vom TSV Asendorf und Anna-Lena Freese vom FTSV Jahn Brinkum hat sich die Reise zu den norddeutschen Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg durchaus gelohnt. In seiner Paradedisziplin Dreisprung holte sich Knüpling dabei mit 14,43 Metern den Titel. Immerhin zu Bronze langte es für Freese über 60 Meter in der Zeit von 7,49 Sekunden.

Knüpling machte es einmal mehr ziemlich spannend und brachte nur einen gültigen Versuch in die Dreisprung-Grube. „Aber das kennt man ja von Louis“, meinte seine Heimtrainerin Ute Schröder. Nach missglücktem ersten Versuch brachte es der 23-Jährige auf 14,43 Meter, was letztlich zum Titel reichen sollte. Aber es ging auf dem Podium eng zu, denn auf den Plätzen zwei und drei rangierten Niklas Fink (TSV Falkensee/14,32) und Georg Gavrilov (Phönix Lübeck/14,29) nur knapp dahinter.

Knüplings Siegerweite reicht aber nicht aus, um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Leipzig in knapp zwei Wochen zu schaffen. Schröder erklärte jedoch: „Derzeit haben noch keine zwölf Athleten die Norm geschafft. Mit seiner Weite von Neubrandenburg hat er sich auf Platz zehn der deutschen Bestenliste geschoben. Wir haben nun einen Antrag gestellt, dass Louis doch in Leipzig starten kann. Jetzt müssen wir allerdings abwarten.“

Am Tag danach startete Knüpling noch im Weitsprung und belegte mit 6,75 Metern den siebten Platz. „Weitsprung hat Louis fast gar nicht trainiert. Deshalb ist die Weite okay“, erklärte Schröder. Die geplanten Starts übers 60 und 200 Meter ließ der Asendorfer wegen Terminproblemen mit den Sprungwettbewerben dann sausen.

Edelmetall nahm auch Anna-Lena Freese mit nach Hause. Gegenüber den Landesmeisterschaften in Hannover steigerte sich die 23-Jährige bei ihrem Vorlaufsieg über 60 Meter auf 7,43 Sekunden und blieb damit nur eine Hundertstel über ihrer Bestleistung. Im Finale konnte Freese dieses Niveau nicht halten und landete nach verpatztem Start in 7,49 Sekunden zeitgleich mit der Zweiten Sophie Weißenberg (Neubrandenburg) auf Rang drei. Der Titel ging an Lisa Marie Kwayie (Neuköllner SF/7,44).

Björn Sterzel, Freeses Stützpunkttrainer in Hannover, war zufrieden mit dem Auftritt: „Wir wollten unter 7,50 laufen. Das ist geglückt. Und noch wichtiger ist, dass der Oberschenkel unter Belastung gehalten und sich Anna Selbstvertrauen geholt hat.“ Und was rechnet sich Sterzel für die DM in Leipzig aus? „Anna wird wohl Bestleistung laufen müssen, um in den Endlauf zu kommen. Aber die Chance dafür ist gegeben“, meinte der Coach.

In Neubrandenburg war auch die Barrierin Kim-Michelle Schwenke (startet für Werder Bremen) dabei. Im Stabhochsprung langte es bei den U 20-Juniorinnen mit 3,60 m zu Platz fünf.

Schröders ehemalige Athletin Neele Eckhardt (jetzt LG Göttingen) verzichtete auf einen Start im Dreisprung. Die 23-Jährige wird erst wieder in Leipzig ins Wettkampfgeschehen eingreifen.

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