SVK-Oldie holt in Bremen Gold im Doppel

Nolte: Edelmetall vor der Haustür

Martina Nöhren verpasste den Sprung ins Hauptfeld der AK 40 nur ganz knapp.

Kreis-Diepholz - BREMEN (drö) · Riesenerfolg für den Tischtenniskreis Diepholz. Bei den Norddeutschen Seniorenmeisterschaften in Bremen ergatterte das Diepholzer Quintett satte vier Medaillen. Damit nicht genug qualifizierten sich in Edda Wassermeyer-Delekat (TV Bruchhausen-Vilsen/Altersklasse 65), Karl-Heinz Schomerus (TuS Varrel/AK 70) und Hans Nolte (SV Kirchweyhe/AK 75) drei Akteure für die Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Während Nolte bereits im Vorfeld offen mit dem Ticket zur Deutschen Meisterschaft geliebäugelt hatte, stellt die Qualifikation für Wassermeyer-Delekat und Schomerus eine faustdicke Überraschung dar. „Damit habe ich nie gerechnet. Einfach unglaublich“, strahlte die Vilserin nach ihrem Husarenstück wie ein Honigkuchenpferd. Erst im Viertelfinale wurde der Siegeszug von Wassermeyer-Delekat durch ein hauchdünnes 8:11 im Entscheidungssatz gegen Gudrun Engel (Berlin) gestoppt, was ihr indes nicht die gute Laune verhageln konnte. Schließlich war Wassermeyer-Delekat das Berlin-Ticket bereits nach dem Einzug in die Runde der letzten acht nicht mehr zu nehmen gewesen. Im Mixed scheiterte die Vilserin dann zwar mit Partner Eckhard Lau (Hannover) relativ schnell, doch dafür revanchierte sie sich an der Seite von Doris Diekmann (Lüneburg) mit der Bronze-Medaille im Damen-Doppel.

Noch etwas besser machte es Karl-Heinz Schomerus. Im Einzel langte sein Viertelfinaleinzug für die Berlin-Teilnahme und im Doppel setzte der Varreler sogar noch einen drauf. Zusammen mit dem Hannoveraner Abwehrrecken Adolf Propfe ließ Schomerus im Endspiel die Berlin/Brandenburgische Kombination Uwe Wienprecht/Adolf Strecker in vier Sätzen auflaufen und feierte so seinen ersten Norddeutschen-Meistertitel.

Für Hans Nolte sind derartige Erfolge hingegen fast schon zur Gewohnheit geworden. Im Einzel warf ihn zwar sein Doppelpartner Karl-Heinz Falke (Hannover) im Halbfinale aus dem Rennen, doch auch der dritte Platz konnte sich absolut sehen lassen. Bereits zum vierten Mal qualifizierte sich Nolte damit für eine Deutsche Meisterschaft. Rundum zufrieden wirkte der Kirchweyher jedoch nicht: „Bei den Landesmeisterschaften habe ich Falke noch geputzt. Schade, dass er jetzt die Nase vorn hatte. Aber immerhin habe ich ja zusammen mit ihm Gold im Doppel geholt.“ Und dies höchst souverän. Ohne Satzverlust stießen Nolte/Falke ins Finale vor und ließen hier Bertolf Schwind/Norbert Daniel (Schleswig-Holstein) ebenfalls nicht den Hauch einer Chance.

Mit solchen Pfunden konnten Martina Nöhren (AK 40) und Heinz Pahl (AK 80) zwar nicht wuchern – trotzdem verkauften die beiden Kirchweyher ihre Haut ebenfalls äußerst teuer. Nöhren verpasste bei ihrer ersten Teilnahme an einer Norddeutschen Meisterschaft den Sprung ins Hauptfeld nur hauchdünn und Pahl erkämpfte sich sogar einen hervorragenden fünften Platz.

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