Noch kein Gespräch mit Trainer Kristian Arambasic / Am Sonntag kommt OSC Bremerhaven

Wohin führt der Brinkumer Weg?

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Esin Demirkapi (links) ist wieder fit und steht am Sonntag in der Brinkumer Startformation.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Für den Brinkumer SV ist die Winterpause in der Bremen-Liga schon wieder beendet, denn am Sonntag um 14.00 Uhr steht das Nachholspiel auf eigenem Platz gegen den OSC Bremerhaven auf dem Programm.

BSV-Trainer Kristian Arambasic war mit den bisherigen Testspielen zufrieden: „Spielerisch war das absolut in Ordnung. Da konnte man gut zuschauen.“

Dieser Trend soll sich natürlich am Sonntag fortsetzen. Und was hat sich Arambasic für den Rest der Saison vorgenommen? „Wir wollen auf alle Fälle unseren guten dritten Platz halten und weiter auf hohem Niveau Fußball spielen“, sagt der 38-Jährige.

Demirkapi wieder

in der Startelf

Gegen die Bremerhavener sollte deshalb auch ein Sieg herausspringen. Von den Winterpausen-Neuzugängen erhofft sich Mirkan Pakkan möglichst schnell einen Stammplatz. „Mirkan muss noch etwas spritziger werden. Ob er am Sonntag anfängt, ist eher unwahrscheinlich“, sagt Arambasic. Dagegen hat Innenverteidiger Esin Demirkapi seine Verletzung überwunden, steht wieder voll im Training und hat seinen Platz in der Startformation sicher. „Esins Einsatz wird uns hinten noch mehr Stabilität geben“, meint der Brinkumer Coach, der in den restlichen Spielen (wie berichtet) auf Kai Tönsmeyer (wurde aus Kader gestrichen) und Inouss Boure Toure (Knorpelschaden) verzichten muss.

Was allerdings bei Brinkum momentan noch mehr als das Spiel gegen OSC interessiert: Wie geht es mit dem BSV in der kommenden Saison weiter?

„Mit mir hat noch kein Verantwortlicher vom Verein geredet“, erklärt Arambasic. Zunächst einmal muss geklärt werden, unter welchen Bedingungen am Brunnenweg überhaupt gespielt werden kann (siehe auch Extra-Text).

Arambasic wünscht sich bis etwa Mitte Februar Klarheit: „Ich möchte Planungssicherheit haben, und auch die Spieler wollen wissen, wo die Reise hingeht. Zudem fragen mich laufend Spieler von außerhalb, wo ich denn in der kommenden Saison Trainer bin. Die muss ich momentan vertrösten.“

Der erst im vergangenen Sommer unter massiven Problemen (Lizenzerteilung) eingestiegene Coach wünscht sich, „dass im Verein einige Dinge verändert werden müssen, um hier weiter leistungsorientiert arbeiten zu können.“ Arambasic macht das in keinster Weise an einem üppigen Salär für ihn oder die Spieler fest: „Es wäre auch okay, wenn der Verein sagt, dass wir abspecken müssen und nur um Platz sechs spielen. Dann könnte man sich darauf einstellen. Aber im Augenblick gibt es keine festen Aussagen. Ich hoffe, dass sich das möglichst schnell ändert, denn eigentlich möchte ich hier schon mit den Jungs weitermachen.“

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