2:0 gegen Aumund-Vegesack

Brinkumer Halbfinaltriumph: Noch ein Sieg bis zum möglichen Bayern-Los

Schmetterte nach den Einzug ins Pokalfinale erst einmal „Humba Täterä“: Brinkums Neuzugang Marvin Osei. Sein Coach Mike Gabel war dafür zu heiser.
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Schmetterte nach den Einzug ins Pokalfinale erst einmal „Humba Täterä“: Brinkums Neuzugang Marvin Osei. Sein Coach Mike Gabel war dafür zu heiser.

Der DFB-Pokal-Einzug ist zum Greifen nah: Der Brinkumer SV hat sich am Sonntag im Halbfinale des Bremer Landespokals mit 2:0 gegen die SG Aumung-Vegesack durchgesetzt. Im Endspiel am Mittwoch wartet nun der Bremer SV.

Brinkum – Für das „Humba Täterä“ fehlte Mike Gabel nach den anstrengenden 90 Minuten die Stimme. Also überließ der Coach des Brinkumer SV die Aufgabe lieber Marvin Osei. Und der Neuzugang des Fußball-Bremen-Ligisten enttäuschte keinesfalls. Inbrünstig schmetterte der 30-Jährige das einstige Fastnachtslied nach dem hart erkämpften 2:0 (0:0)-Heimsieg über den Ligakonkurrenten SG Aumund-Vegesack im Halbfinale des Bremer Landespokals.

Im Endspiel am Mittwochabend wartet nun der Bremer SV (gewann sein Halbfinale mit 4:1 gegen den FC Oberneuland) auf die „Blau-Weißen“.

„Ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft“, frohlockte Gabel mit heiserer Stimme: „Wir haben Vegesack am Ende müde gespielt. Der Sieg geht absolut in Ordnung. Wir hätten auch höher gewinnen können.“

Kapitän Bender: „Es war richtig hart“

Sein Kapitän Jannik Bender ergänzte nach dem Schlusspfiff: „Es war ein intensives Spiel. Die lange Coronapause sowie das Wetter haben uns ganz schön zugesetzt. Es war richtig hart. Doch die Drangphase in der zweiten Halbzeit hat uns den Sieg beschert. Wir sind im Wettbewerb weiterhin ohne Gegentor. Das gibt uns Selbstvertrauen für das Finale.“

Doch der Einzug ins Endspiel war hart erkämpft. Die Gäste aus dem Bremer Norden machten es den Hausherren vor allem im ersten Abschnitt schwer. „Vegesack hätte dringend führen müssen“, urteilte auch der BSV-Coach: „Das war jeweils brandgefährlich.“ Doch der Schuss von Vegesacks Schlobohm streifte hauchdünn am langen Posten vorbei (38.). Und kurz vor dem Halbzeitpfiff bewahrte BSV-Abwehrmann Hasan Dalkiran sein Team mit einer Rettungsaktion auf der Linie vor dem Rückstand, nachdem Schlobohm Brinkums Keeper Lars Goebel mit seinem Schuss bereits überwunden hatte. Beim Nachschuss von Mola Lamine Khan war Goebel zur Stelle.

Esin Demirkapi stellt Weichen auf Sieg

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren jedoch wie verwandelt aus der Kabine. Erst scheiterte Dynar Kücük mit einem Distanzschuss an Vegesacks Torhüter Jan Niklas Dähne (49.), vier Minuten später Ramien Safi am Pfosten. In der 60. Minute war der Bann aber endgültig gebrochen. Safi setzte sich über die linke Seite durch, brachte eine scharfe Flanke in den Fünfmeterraum, wo Esin Demirkapi nur noch seinen Fuß hinhalten musste. Und nachdem Vegesacks Abwehrspieler Abdullah Basdas den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt hatte, war der überragende Can Ercan zu Stelle (75.). Dass danach noch der eingewechselte Mohamad Imad Taha und Ercan an Dähne scheiterten, fiel nicht mehr ins Gewicht.

„Zum Glück haben wir in der zweiten Halbzeit viel mutiger gespielt. Jetzt fahren wir nach Oberneuland, um zu gewinnen“, blickt Trainer Gabel auf das Finale (19.30 Uhr) voraus.

„Sporttotal.tv“ überträgt Finale per Livestream

Wer am Mittwochabend nicht persönlich im Bremer Osten dabei sein kann, darf trotzdem mitfiebern. Das Endspiel wird auf der Internetseite „sporttotal.tv“ gestreamt. „So können alle Fußballfans, die aufgrund der Corona-bedingten Beschränkungen nicht live im Stadion dabei sein können, dieses Finale dennoch live verfolgen“, freut sich BFV-Vizepräsident Holger Franz über das Zustandekommen der Übertragung.

Somit sind die Brinkumer nur noch einen Sieg vom Einzug in den DFB-Pokal und einem möglichem Bayern-Los entfernt.

Führte seine Mannschaft ins Pokalfinale: der überragende Can Ercan. Seine starke Leistung krönte er mit dem 2:0-Endstand.

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