0:9-Klatsche gegen den Nordwestliga-Topfavoriten ist für Jahn Brinkum kein Beinbruch

Noch bleibt Thorben Gruner gelassen

Auch Brinkums Sören Rudeck war gegen die 1896-Cracks erwartungsgemäß chancenlos. - Foto: Töbelmann

Brinkum - Die Rote Laterne der Tennis-Nordwestliga leuchtet nach dem zweiten Spieltag bei den Herren des FTSV Jahn Brinkum. Nach der 2:7-Niederlage gegen den TV Süd verloren sie nun mit 0:9 gegen den Bremer TV von 1896. Trotz der Tabellensituation bleibt Jahn-Kapitän Thorben Gruner gelassen. „Die Spiele, die wir gewinnen können, kommen jetzt erst noch. Es besteht also kein Grund zur Panik“, betonte er.

Gegen den Titelfavoriten aus Bremen hatte sich sein Team im Vorfeld nichts ausgerechnet. „Trotzdem hat es Spaß gemacht. In einigen Partien konnten wir gut mithalten“, befand Gruner. Er selber war mit seiner Leistung gegen Jannik Schepers zufrieden. Er versuchte, mit viel Risiko, überraschenden Netzangriffen und Stopps die Nummer 416 der deutschen Herrenrangliste aus dem Rhythmus zu bringen. Das gelang gut, dennoch stand am Ende eine 3:6, 2:6-Niederlage zu Buche.

Björn Linke bot seinem Gegenüber Niklas Richter im zweiten Satz ein Spiel auf Augenhöhe. Leider konnte der Brinkumer einige Spielbälle zum 5:3 nicht nutzen und verlor mit 3:6 und 4:6. Jan-Dirk Wittrock wusste sich ebenfalls im zweiten Abschnitt zu steigern, doch auch er verwandelte einige Spielbälle zum möglichen 4:2-Zwischenstand nicht und zog mit 1:6, 3:6 den Kürzeren. Ronald Bartsch verbuchte gegen den ehemaligen Brinkumer Rico Hesse drei Spielgewinne, während Sören Rudeck und Niklas Eblinger in ihren Einzeln komplett leer ausgingen. „Die Gegner waren einfach zu stark“, erklärte Thorben Gruner.

Dafür leisteten die Gastgeber in den bedeutungslos gewordenen Doppeln noch einmal enormen Widerstand. Die Bremer zeigten sich davon überrascht und konnten teilweise nicht mehr an ihre starke Form aus den Einzeln anknüpfen. So verliefen zumindest die ersten beiden Doppel total ausgeglichen. Das Duo Gruner/Wittrock gewann gegen Schepers/Kranz den ersten Satz im Tiebreak mit 15:13, doch dann wurden die Favoriten stärker. Im Matchtiebreak fehlten den Brinkumer beim 7:7 nur noch drei Punkte zur Sensation. Auch die Kombination Linke/Eblinger zeigte gegen Richter/Plewinski eine starke Leistung, zog aber im Matchtiebreak mit 4:10 den Kürzeren.

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