HSG Barnstorf/Diepholz II ohne Druck nach Bremen

Nils Mosel: „Wir sind der Underdog“

Muss im Abschluss noch konzentrierter sein: Barnstorfs Linkshänder Matthias Andreßen.

Barnstorf - Nach dem 33:23-Auftakterfolg gegen TuRa Marienhafe kann Handball-Verbandsliga-Aufsteiger HSG Barnstorf/Diepholz II morgen (Anwurf 16.40 Uhr) bei Oberliga-Absteiger SVGO Bremen frei aufspielen. So sieht es auch Barnstorfs Spielertrainer Nils Mosel: „Wir sind der Underdog.“ Trotzdem hakt er die Partie beim Tabellenzweiten nicht schon im Vorfeld ab: „Wir werden alles geben, denn bei uns geht viel über die Einstellung.“

Personell können die Gäste auf den zuletzt fehlenden Mannschaftskapitän Tobias Mundhenke zurückgreifen. In jedem Fall fällt weiterhin Sören Richter (Kapselriss im großen Zeh) aus. Angeschlagen sind Torhüter Frederik Hohnstedt (Magen- und Darminfekt) und Malte Helmerking (Probleme mit dem Ellenbogen der Wurfarms). Letzterer kann auf alle Fälle in der Abwehr spielen. Der 31-Jährige ist in der 3:2:1-Formation der Abwehrchef. Sein konsequentes Zupacken und seine Erfahrung brauchen die Barnstorfer auch, denn die Gastgeber verfügen über eine gefährliche zweite Reihe.

Erik Brandt zieht als Mittelmann die Fäden im Spielaufbau, Leif Brandt ist im halblinken Rückraum für die einfachen Tore gut, und halblinks strahlt Linkshänder Nils Zittlosen Gefahr aus. Am linken Flügel wirbelt Marc Krüger. Diese vier Akteure ragen im Team von Trainer Ralf Brandt heraus.

Mosel kennt eine Stärke der Bremer: „Sie spielen eine robuste 6:0-Abwehr.“ Deshalb müssen die Barnstorfer im Angriff sehr beweglich sein, um die Deckung auseinanderzuziehen.

Bei den Übungseinheiten standen bei den Gästen in dieser Woche verstärktes Wurftraining und Überzahlspiel auf dem Programm. „Chancen bekommen wir immer, aber wir müssen sie noch besser nutzen“, fordert Mosel. Der Leistungsträger weiß allerdings auch, dass der Neuling auch noch in der Deckung zulegen kann. Zu verstecken brauchen sich die Barnstorfer nicht, denn sie haben mehrere erfahrene Spieler in ihren Reihen. Sie werden ihre Stärken in die Waagschale werfen.

Eines verspricht der 34-jährige HSG-Coach: „Wir werden uns nicht abschlachten lassen.“ Der Auftakterfolg mit einem starken Regisseur Jan-Eric Rechtern hat den Barnstorfern jedenfalls Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gegeben. 

mbo

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