Leistungsträger der HSG Barnstorf/Diepholz ist im morgigen Verfolger-Duell dabei

Nils Mosel gibt Entwarnung

Barnstorfs Neuzugang Laurynas Palevicius (am Ball) ist mittlerweile eine gute Alternative zu Nils Mosel. Der quirlige Linkshänder überzeugte zuletzt gegen den VfL Edewecht. ·
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Barnstorfs Neuzugang Laurynas Palevicius (am Ball) ist mittlerweile eine gute Alternative zu Nils Mosel. Der quirlige Linkshänder überzeugte zuletzt gegen den VfL Edewecht. ·

Diepholz - Andrius Gervé und Nils Mosel sind mit 126/59 beziehungsweise 98 Treffern die besten Torschützen bei der HSG Barnstorf/Diepholz. Vor dem morgigen Verfolger-Duell in der Handball-Oberliga um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen haben die HSG-Verantwortlichen aber um den Einsatz ihrer Leistungsträger gebangt, denn grippale Infekte hatten sie außer Gefecht gesetzt.

Zumindest Nils Mosel, dessen Bronchitis bereits am Abklingen ist, gab gestern schon einmal grünes Licht für einen Einsatz: „Ich werde auf jeden Fall dabei sein.“ Der 30-Jährige, der bereits im Pokal-Viertelfinalspiel gegen den VfL Edewecht aufgrund eines Infekts pausiert hatte, nahm am gestrigen Training wieder teil. Andrius Gervé liegt dagegen noch weiter flach.

Mannschaftskapitän Nils Mosel blickt der Aufgabe am Freitag optimistisch entgegen: „Ich sehe uns als leichten Favoriten.“ Im Hinspiel hatte er mit neun „Buden“ maßgeblich zum 30:27-Auswärtserfolg beigetragen. Aber: Die „Schwäne“ haben danach keine ihrer neun Heimbegegnungen (acht Siege, ein Unentschieden) mehr verloren.

Angeschlagen sind bei den Gastgebern außerdem noch Marius Kasmauskas (geschwollene Nase und Gesichtsprellung nach Schlag ins Gesicht vom Edewechter Sebastian Redeker) und Mateusz Chylinski (am Sprunggelenk verletzt). Ob sie zusammen mit Linkshänder Denis Maksimovich (Knieprobleme) zum Aufgebot gehören, entscheidet sich erst kurzfristig.

Nach den ordentlichen Leistungen gegen die TSG Hatten-Sandkrug (36:24) und beim TV Neerstedt (37:27) wollen die Barnstorfer nachlegen. „Wir werden alles dransetzen, zwei Punkte zu holen, denn wir wollen oben dranbleiben“, sagt HSG-Trainer Heiner Thiemann. Doch der 61-Jährige hebt warnend den Finger: „Wir dürfen Schwanewede nicht unterschätzen, denn das ist eine robuste und routinierte Mannschaft.“

Die meiste Gefahr beim Tabellendritten geht von Rückraumshooter Andreas Szwalkiewicz aus, der schon mehr als 100 Tore geworfen hat. Aber auch Kreisläufer Ole Harms hat die 100-Tore-Marke bereits geknackt. Zu beachten sind ferner der quirlige Linksaußen Mirko Ahrens und Allrounder Matthias Ruckh.

„Um die Deckung mache ich mir nicht allzu große Sorgen“, unterstreicht Heiner Thiemann. Aus einer aggressiv arbeitenden Abwehr wollen die Hausherren über erweiterte Gegenstöße und Tempogegenstöße möglichst viele einfache Tore erzielen. Und das hat zuletzt gut geklappt. · mbo

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