Erst in der fünften Minute der Nachspielzeit bringt sein Kopfball das Melchiorshauser 3:3

Nienstermann lässt sich Zeit mit Ausgleich

Guter Zeitpunkt: Ole Discher (re.) erzielte kurz vor der Pause das Melchiorshauser Tor zum 2:1. Foto: schlickmann

Bremen – „Es ist eben auch für die Topclubs ab und zu nicht leicht, gegen uns zu spielen und zu gewinnen“, schmunzelte Lars Behrens. Der Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Melchiorshausen war mit dem gestrigen Auftritt seiner Mannschaft beim 3:3 (2:1) gegen den FC Union 60 sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Klar hatten wir auch mal Glück. Aber unverdient war das nicht, dass wir heute noch einen Punkt geholt haben“, erklärte Behrens.

Einmal mehr musste Jens Ruscher das Tor der Gäste hüten, weil Stammtorwart Sascha Kleemann wegen einer Fuß-OP bis Ende der Saison ausfallen wird. „Schön, dass sich Jense zur Verfügung stellt“, meint Behrens. Ist dies auch eine Option für die kommende Saison? Behrens kann noch nicht konkret antworten: „Das weiß ich nicht. Wir führen jetzt entsprechende Gespräche. Ich denke, dass ich in zwei Wochen mehr sagen kann.“

Bereits in der elften Minute gingen die Gastgeber nach einem Rückpass von der Grundlinie durch den starken Amadou Jaiteh mit 1:0 in Führung. „Wir haben uns danach aber nicht versteckt, sondern auch nach vorn gespielt“, sagte Behrens. Und sein Team drehte das Match beim Tabellenzweiten noch vor der Pause. In der 33. Minute kam Lucas Kracke nach einer Flanke von Ole Discher an den Ball, schirmte die Kugel gut mit seinem Körper ab und verwandelte mit einem sehenswerten Seitfallzieher. Unmittelbar vor der Pause war der Passgeber selbst dran: Discher legte sich das Leder 30 Meter vor dem Union-Kasten zum Freistoß zurecht – und erzielte mit seinem Flatterball das 2:1. „Ich hatte gedacht, dass Ole den Ball nur reinschlagen würde. So war es aber noch besser“, so Behrens.

In der zweiten Halbzeit machten die Bremer weiter mehr Druck und waren überlegen. Doch hochkarätige Chancen sprangen gegen stark kämpfende Melchiorshauser nur selten heraus. Da musste es wieder Jaiteh richten, der in der 59. Minute aus dem Gewühl heraus das 2:2 markierte, um dann in der 90. Minute nach einer schönen Kombination das 3:2 zu erzielen. Die Unioner fühlten sich als sicherer Sieger. Pustekuchen: In der fünften Minute der Nachspielzeit köpfte Marvin Nienstermann nach Flanke seines Bruders Kevin tatsächlich noch das 3:3.  töb

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