Als Aufsteiger auch gleich Niedersachsenliga-Meister

Heiligenrode II mischt die Liga auf

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Heiligenfeldes Svenja Löhmann (am Ball, hier gegen Brinkums Lea Rainers) schaffte mit ihrem Team die Rückkehr in die Bundesliga.

Heiligenrode - Von Sandra Hellmers. Als Aufsteiger direkt Meister: Der TSV Heiligenrode II schloss eine tolle Saison in der Korbball-Niedersachsenliga mit zwei Siegen als unangefochtener Meister ab. Vize mit stattlichen sieben Punkten Rückstand wurde am Ende der SV Heiligenfelde, der damit den Wiederaufstieg in die Bundesliga schafft.

Im Abstiegskampf zog der TSV Thedinghausen II den Kürzeren. Bitter für den TuS Sudweyhe II: Nach zwei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten muss die Mannschaft von Trainer Thomas Piper doch noch in die Relegation und damit weiter um den Klassenerhalt fürchten.

FTSV Jahn Brinkum - SV Brake II 15:14: Gegen eines der Überraschungsteams dieser Saison zeigten die Gastgeberinnen eine ganz starke Partie. Obwohl Brake, immerhin schon sicherer Dritter, zwischenzeitlich immer wieder wie der sichere Sieger aussah, gab der Jahn nie auf und wurde wenige Sekunden vor Schluss sogar noch mit dem umjubelten Siegtreffer belohnt.

TuS Sudweyhe II - TV Stuhr 7:10 (4:3): Im Duell der Tabellennachbarn würde der Sieger die Relegation und damit den Abstieg sicher vermeiden. Entsprechend angespannt war vor allem Stuhr vor der Pause, während der TuS die Aufgabe gut in den Griff bekam. Erst als nach Wiederanpfiff der TVS Fahrt aufnahm, wendete sich das Blatt. Über ein 6:4 (24.) baute Stuhr die Führung bis auf 10:6 aus (39.) und siegte am Ende sicher. Damit war für Stuhr der Kampf gegen den Abstieg gewonnen.

TSV Thedinghausen II - SV Heiligenfelde 13:17 (3:7): Thedinghausen II stand vor dem Spiel in Sachen Abstieg mit dem Rücken zur Wand. Nach einer klaren ersten Hälfte zugunsten des SVH zeigten die Routiniers aus dem Kreis Verden allerdings, dass sie sich noch lange nicht aufgegeben hatten – und glichen nach einigen Unkonzentriertheiten des Spalkhaver-Teams zum 7:7 aus. Am Ende war es das Tempospiel des SVH, das doch noch die entscheidenden Punkte für die Vizemeisterschaft sicherte.

SV Gehrden - TSV Heiligenrode II 2:13 (0:7):  Gegen die ungewohnte Gehrdener Einzeldeckung tat sich Heiligenrode zunächst schwer. Vor allem im Angriff fehlte das Tempo. Erst nach der Pause kam mehr Schwung in die Partie. Ein Sonderlob von den Coaches Romina von Öhsen und Sinnika Zoric, die an diesem Tag Dagmar Schnelle an der Linie vertraten, verdiente sich Malin Kortkamp am Heiligenroder Korb. Die komplette erste Halbzeit über hielt sie ihren Korb sauber.

TB Stöcken - TuS Sudweyhe II 14:6 (7:4): Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf musste der TuS zumindest einen Punkt holen, um die Relegation noch zu vermeiden. Stöcken würde bei einem Sieg aufgrund der besseren Korbdifferenz vorbeiziehen. Aber Sudweyhe konnte sich nicht erfolgreich wehren: „Wir hatten heute einfach nicht genügend Kraft, um diesem Spiel noch unseren Stempel aufzudrücken“, musste Trainer Piper erkennen, der einige angeschlagene Spielerinnen zu beklagen hatte. Über die gesamte Spielzeit war Stöcken in Front. Am Ende stand eine deutliche Niederlage, die dem Piper-Team hauchdünn den drittletzten Platz bescherte. Nun muss Sudweyhe II tatsächlich den bitteren Weg in die Relegation Ende Mai antreten.

FTSV Jahn Brinkum - SV Heiligenfelde 10:10 (5:5): In einer immer engen Partie ergatterte sich Brinkum einen verdienten Punkt gegen den Vizemeister. „Wieder gab es kein Aufgeben, sondern im Gegenteil ein Aufbäumen und den Willen, nicht zu verlieren“, freute sich Jahn-Coach Böger über den Kampfgeist seiner Mannschaft. Eine Zweiminutenstrafe konnte Heiligenfelde schadlos überstehen. Der SVH bejubelte mit der nun gesicherten Silbermedaille auch den direkten Bundesliga-Wiederaufstieg.

TV Stuhr - TSV Heiligenrode II 3:10 (2:3): Nur bis zur Pause konnte Stuhr das Spiel offen halten. In Halbzeit zwei war Heiligenrode deutlich effektiver und nutzte seine Chancen besser aus. Stuhr brauchte bis zur 38. Minute, um den einzigen Treffer in der zweiten Halbzeit per Viermeter zu setzen – auch weil das Tempospiel zu selten durchkam. Der TVS erreichte trotz der Niederlage noch Platz fünf, Heiligenrode II durfte als souveräner Meister den Durchmarsch nach dem Aufstieg aus der Bezirksoberliga mit vielen angereisten Fans feiern.

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