Gessel triumphiert doppelt in Niedersachsenliga / Dünsens erster Saisonsieg

Nicole Lüth Rückhalt am Korb

Seckenhausens Luise Budig holte am Wochenende 2:2 Punkte mit ihrem Team. ·
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Seckenhausens Luise Budig holte am Wochenende 2:2 Punkte mit ihrem Team. ·

Kreis-Diepholz - GESSEL · Zwei Siege für den FC Gessel-Leerßen, zwei Schlappen für Sudweyhe II, der erste Punktgewinn für den SC Dünsen – und der erste Minuspunkt für den Tabellenführer: In der Korbball-Niedersachsenliga gab es kurz vor der Weihnachtspause noch einen ereignisreichen Spieltag.

FC Gessel-Leerßen - TB Stöcken 15:8 (7:3): „Schön, dass wir das mal erleben durften“, freute sich Gessels Spielertrainerin Nicole Glatzel – und meinte die traumhafte Treffsicherheit ihrer Mannschaft. In Halbzeit eins waren es die Sechsmeter-Freiwürfe, die immer wieder den Weg ins Ziel fanden, nach dem Seitenwechsel saßen die Heber. Gut für den FC: Nicole Lüth, Routinier am Korb, konnte trotz Krankheit doch auflaufen und machte zwei starke Partien.

TSV Ingeln-Oesselse - TuS Sudweyhe II 10:7 (5:6): „Immerhin – eine Viertelstunde lang sah das heute gut aus“, kommentierte TuS-Trainer Thomas Piper mit ironischem Unterton. Denn danach lief bei seiner Mannschaft rein gar nichts mehr zusammen. Nach dem Seitenwechsel spielte nur Ingeln-Oesselse; auch nach dem Sudweyher Anschlusstreffer zum 7:8 kam das Piper-Team nicht wieder in den Rhythmus. „Über weite Strecken war das einfach nicht genug – so kann man nicht gewinnen“, urteilte Piper.

SV Heiligenfelde - FC Gessel-Leerßen 10:13 (5:9): Im Nachbarschaftsduell erwischte Aufsteiger Heiligenfelde den besseren Start. Bis Mitte der ersten Halbzeit hielt das Spalkhaver-Team das Spiel offen, erst dann konnte sich Gessel-Leerßen absetzen. Nach dem Seitenwechsel geriet beim Glatzel-Team vorübergehend Sand ins Getriebe: „Wir haben viele kleine Fehler gemacht“, bemängelte SVH-Spielertrainerin Frauke Spalkhaver. Zwar reichte es für Heiligenfelde nicht mehr, um das Spiel noch zu drehen, doch SVH-Coach Jörg Spalkhaver war trotzdem nicht unzufrieden: „Die Moral und kämpferische Einstellung stimmte.“

TuS Sudweyhe II - TSV Emtinghausen 4:12 (1:5): So klar, wie es das Ergebnis aussagt, verlief auch das Spiel. „Emtinghausen war uns in allen Belangen überlegen und in jeder Situation gedankenschneller“, konstatierte TuS-Trainer Thomas Piper. Ein sehr gutes Spiel der Emtinghauser Korbhüterin machte es seiner Mannschaft doppelt schwer. Sudweyhe rutschte damit ans Ende des Mittelfeldes ab. „Das war ein gebrauchter Tag. Wir sind froh, dass jetzt die Winterpause kommt und greifen nächstes Jahr neu an“, erklärte Piper.

SV Heiligenfelde - TSG Seckenh.-F. 8:12 (5:5): Zwar kam die TSG gut in den Rhythmus, konnte gut ausgespielte Chancen aber nicht nutzen. Folge: Das Spiel blieb bis zur Pause eng, erst danach lief es runder. Heiligenfelde versuchte gegen Spielende, die TSG-Top-Scorerinnen Pia Züdel und Sarah Kienker mit Einzeldeckung aus dem Spiel zu nehmen – doch da sprangen die anderen in die Bresche und machten den Sack zu. SVH-Trainer Jörg Spalkhaver bedauerte, dass sich sein Team nicht selbst belohnte: „Leider fehlte uns in der einen oder anderen Situation die Cleverness und das Glück“, konstatierte er.

TSV Emtinghausen - SC Dünsen 4:9 (2:5): Dünsens Coach Frank Schadwinkel purzelten die Steine nur so vom Herzen: „Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis“, freute er sich über den Sieg seiner Mannschaft. Wie erhofft war Korbfrau Heike Stöver wieder dabei, und das beeinflusste das gesamte Spiel. „Wir konnten schnell mit 4:1 in Führung gehen, haben danach kaum Chancen zugelassen und das Ergebnis routiniert verwaltet“, lobte Schadwinkel die kompakte Leistung seines Teams. Das war der erste Saisonsieg.

TSV Thedinghausen II - TSG Seckenhausen-F. 7:2 (3:1): Jugend gegen Routine: Die erfahrenen Spielerinnen aus Thedinghausen ließen an diesem Tag keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Von Beginn an hatte der TSV das Spiel im Griff, die junge Mannschaft der TSG ließ sich vom wachsenden Rückstand immer mehr verunsichern. „In diesem Spiel hat uns besonders die erkrankte Mareike Rieckers gefehlt, die noch mehr Cleverness ins Spiel gebracht hätte“, erklärte Trainerin Camilla Hahn, der an diesem Tag in ihrem Team vor allem eine gute Moral fehlte.

SC Dünsen - Oldenbroker TV 5:13 (1:4): Gegen den Tabellenführer setzte es zwar eine klare Niederlage, doch Dünsens Frank Schadwinkel war trotzdem nicht unzufrieden: „In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas zugelassen; leider kam dann das Oldenbroker Konterspiel ins Rollen.“ Ganze neun der 13 Gegentreffer erzielte Oldenbrok mit seinem gefürchteten Tempospiel. Beim SC verdienten sich vor allem Korbhüterin Heike Stöver und die treffsichere Saskia Zegula Bestnoten. · she

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