TV Stuhr mit toller Moral

FC Gessel-Leerßen fährt in der Korbball-Niedersachsenliga zwei Kantersiege ein

Marieke Brüning (am Ball) und der FC Gessel-Leerßen nutzten den Heimvorteil und fuhren zwei Kantersiege ein. Dabei erzielte Brüning zwei Körbe. - Foto: Westermann
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Marieke Brüning (am Ball) und der FC Gessel-Leerßen nutzten den Heimvorteil und fuhren zwei Kantersiege ein. Dabei erzielte Brüning zwei Körbe.

SYKE - Von Katharina Drawert. Der FC Gessel-Leerßen rückte mit zwei eindrucksvollen Siegen vor heimischem Publikum auf Platz zwei in der Korbball-Niedersachsenliga vor. Ein ersatzgeschwächter TSV Heiligenrode II musste zwei Niederlagen einstecken. Der TV Stuhr drehte zwei Halbzeitrückstände und erkämpfte sich optimale vier Punkte. Der SV Heiligenfelde und der TuS Sudweyhe II steigerten sich jeweils im zweiten Spiel und nahmen beide zwei Punkte mit nach Hause.

FC Gessel Leerßen - TSV Heiligenrode II 14:6 (8:4): Das Spiel begann verhalten. Erst als die Heiligenroderinnen in der fünften Minute das 1:0 erzielten, nahm das Spiel Fahrt auf. Nach dem Ausgleichstreffer der Gesseler platzte bei ihnen der Knoten, und sie zogen auf vier Körbe davon. Den Abstand nahmen sie auch mit in die Pause. Der TSV, der verletzungsbedingt auf die etatmäßige Korbfrau verzichten musste, haderte vor allem mit der eigenen Chancenverwertung. „Die Lücken waren da, es scheiterte an der Wurfumsetzung“, so Ersatzkorbfrau Samantha Pörschke.

In Hälfte zwei bauten die Gesseler den Vorsprung kontinuierlich aus und fuhren am Ende vor heimischem Publikum einen ungefährdeten Sieg ein.

SV Heiligenfelde - SV Brake II 7:15 (5:10): Die Heiligenfelderinnen starteten stark ins Spiel und führten nach einigen Minuten mit 4:1. Im weiteren Verlauf konnte jedoch auch eine gute Abwehrleistung die wurfstarken Braker nicht an ihren Distanzwürfen hindern. Der Fünf-Körbe-Rückstand zur Pause verkürzte sich auch im weiteren Spielverlauf nicht, und so musste sich das Team von Matthias Kobs am Ende mit 7:15 geschlagen geben.

FC Gessel Leerßen - Ovelgönner TV 17:4 (11:2): Die Euphorie über den deutlichen Sieg gegen Heiligenrode nahmen die Gesselerinnen gegen den Ovelgönner TV mit ins Spiel. Von Anfang an dominierten sie das Geschehen und führten nach zwölf Minuten bereits mit 8:0. Das Team von Trainerin Anja Brüning fand immer wieder Antworten auf die verschiedenen Deckungsvarianten des Aufsteigers und ließ sich auch von einer zwischenzeitlichen Manndeckung nicht aus der Ruhe bringen.

„Vier Punkte und 31:10 Körbe, so macht das Spaß“, freute sich Co-Trainerin Nicole Glatzel. Mit den beiden Siegen rückte Gessel auf den zweiten Tabellenplatz vor, nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Stöcken.

TSV Heiligenrode II - SV Heiligenfelde 5:7 (4:5): Eine gute Defensive auf beiden Seiten sorgte für ein enges Spiel mit wenig Körben. Während Heiligenrode in Hälfte eins noch gute Chancen herausspielen konnte, ließ die Offensive nach Wiederanpfiff stark nach. „Ein Korb in der zweiten Halbzeit ist deutlich zu wenig, um das Spiel gewinnen zu können“, resümierte TSV-Spielerin Charline Sündermann.

Der SVH nutzte die wenigen Lücken, die sich ergaben, zum Korberfolg und sicherte sich am Ende den Sieg.

TuS Sudweyhe II - Ovelgönner TV 6:10 (4:5): Sudweyhes Coach Torsten Hollendiek hatte sich im Vorfeld gegen den Mitaufsteiger aus Ovelgönne mehr ausgerechnet. Am Ende sorgte eine mangelhafte Korbausbeute allerdings für die Niederlage. Das Fazit von Hollendiek fiel entsprechend nüchtern aus: „Wir haben uns mehr vorgenommen, aber es hat einfach nicht geklappt.“

TSV Ingeln-Oesselse - TV Stuhr 6:9 (5:3): Wie im Vorfeld erwartet, war es ein harter Kampf. Zur Halbzeit lagen die Stuhrer mit 3:5 hinten, nachdem sie zuvor 15 Minuten lang keinen Treffer erzielt hatten. In Hälfte zwei rissen sie das Ruder jedoch herum. Ausgehend von einer guten Abwehr und einer starken Laura Nordloh unterm Korb, schaffte es das Team von Corinna Woltemade, die Führung zu übernehmen.

„Insgesamt war es vor allem in der Offensive eine durchwachsene Leistung, aber Kompliment an das Team: Sich so zu fangen und das Spiel dann zu drehen“, kommentierte Woltemade.

Sechs-Meter-Freiwurf bringt Stuhr den Sieg

TSV Ingeln-Oesselse - TuS Sudweyhe II 6:9 (4:5): Gegen die Hannoveranerinnen lagen die TuS-Frauen früh 0:3 hinten. Die Befürchtung, sie würden an die Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen, konnte die Sudweyher Reserve aber beruhigen. Vor der Pause gelang der Anschlusstreffer, und nach Wiederanpfiff folgte ein 5:0-Lauf des Hollendiek-Teams. Den Vorsprung gaben die Sudweyherinnen bis zum Ende nicht mehr aus der Hand. Mit dem Sieg setzte sich der Aufsteiger im gesichertem Mittelfeld der Tabelle fest.

TSV Emtinghausen - TV Stuhr 4:5 (3:1): Die erste Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie im ersten Spiel. Der Stuhrer Offensive gelang lediglich ein Treffer, und sie gingen auch hier mit einem Zwei-Körbe-Rückstand in die Pause. Die Treffer zum Sieg fielen in der zweiten Hälfte vor allem aus Standardsituationen. Zwei verwandelte Strafwürfe sorgten zunächst für den Ausgleich, bevor fünf Minuten vor Schluss ein Sechs-Meter-Freiwurf zum 5:4 im Netz landete. „Ich bin einfach nur froh, dass wir die vier Punkte im Sack haben, nachdem es zwischenzeitlich anders aussah“, erklärte eine erleichterte Trainerin Corinna Woltemade nach den Partien.

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