Regionalligareife Weyher Triathletinnen

Nicht vom Treppchen stoßen lassen

Der Zusammenhalt geht vor: Die SC Weyhe Deerns (v.l.) Carmen Link, Claudia Borchers, Marina Meiners, Sandra Ehlers, Anke Möller und Jana Masemann. Es fehlen Melanie Schmelzer, Sigrid Kuchinke, Sylvia Prokopp und Melissa Ilievski.

WEYHE (el) · Triathlon als Individualsportart? Es geht auch anders. Die Triathletinnen des SC Weyhe bewiesen in ihrer zweiten Landesliga-Saison, dass sie weit mehr als Einzelkämpferinnen sind. Erneut qualifizierte sich das Team mit Platz drei in der Abschlusstabelle für die Regionalliga.

Doch wieder entschieden sich die SC Weyhe Deerns gegen die sportliche Herausforderung und für den gemeinschaftlichen Zusammenhalt.

Bereits beim ersten von vier Wettkämpfen war klar: Die Weyher Deerns hatten sich für die Saison einiges vorgenommen. Statt des eher zögerlichen Auftretens im Vorjahr langten sie diesmal in Bissendorf gleich voll zu. Mit ihren Spitzenkräften Sandra Ehlers (Zweite), Claudia Borchers (Dritte) und Anke Möller (Siebte) übernahmen sie sofort die Führung unter den elf Teams der Liga. Gemeinsam mit Jana Masemann, Marina Meiners, Melanie Schmelzer, Sigrid Kuchinke, Sylvia Prokopp, Carmen Link und Melissa Ilievski wurde die Führung dann verteidigt. Auch nach den Wettkämpfen in Limmer und Bissendorf, bei denen Anke Möller mit einem zweiten und einem vierten Platz Schnellste im Team war, gehörte den Weyherinnen der Spitzenplatz in der Tabelle.

Doch dann gab es zum Abschlusswettkampf in Braunschweig Aufstellungsprobleme. „Wir wollten uns vor allem nicht vom Treppchen stoßen lassen“, erklärt Sandra Ehlers rückblickend. Nur zwei Wochen nach ihrem Ironman-Rennen in Klagenfurt gingen Sandra Ehlers und Sigrid Kuchinke erneut an den Start, absolvierten gemeinsam mit Marina Meiners und Silvia Prokopp die olympische Distanz und wurden belohnt. Ehlers wurde Gesamtzweite und zugleich Landesmeisterin der AK 30. Meiners holte sich den Titel in der AK 50, und alle zusammen sicherten dem Team den dritten Platz in der Abschlusstabelle – der Aufstieg in die Regionalliga.

Doch die Weyherinnen erteilten der höheren Klasse eine Absage. „In der Regionalliga könnten wir nicht mit dem ganzen Team, sondern maximal mit jeweils vier Frauen starten. Wir wollen aber gerne alle zusammen bleiben“, begründet Sandra Ehlers die Entscheidung.

Zur Zeit bekommt das Team durch einige junge Nachwuchsathletinnen weitere Verstärkung. Gut möglich also, dass es im nächsten Jahr wieder heißt: Quali geschafft. Aufstieg: Nein, danke!

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