Neuzugang Oehlmann ein Glücksfall für Heiligenrode / Brosowsky und Nieber feiern Comeback

Meyer blickt optimistisch nach vorn

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Freut sich auf die Landesliga-Saison mit dem TSV Heiligenrode: Mannschaftsführer Andre Meyer.

Heiligenrode - Für die Tischtennis-Herren des TSV Heiligenrode beginnt künftig eine neue Zeitrechnung: Ab der neuen Saison steht die Nach-Tobias Hippler-Ära auf dem Programm. Das Ausnahmetalent verabschiedete sich nach drei erfolgreichen Jahren zum Regionalligisten TuS Celle und hinterließ eine nicht gleichwertig zu schließende Lücke. Noch bitterer für den letztjährigen Achten der Verbandsliga: Kurz vor der Relegation gab auch Heiligenrodes Nummer zwei Dietmar Scherf seinen Wechsel zum Verbandsligisten BW Langförden bekannt, so dass der TSV plötzlich ohne sein komplettes oberes Paarkreuz da stand. Kein Wunder, dass Heiligenrode derart geschwächt auf die Relegation verzichtete und ab der kommenden Spielzeit sein Glück eine Klasse tiefer in der Landesliga versucht.

Laut Mannschaftsführer Andre Meyer ein wohlüberlegter Schritt: „Ohne Hippi und Dietmar hätten wir in der Verbandsliga keine Chance gehabt. Die Landesliga macht einfach mehr Sinn. Da können wir im Idealfall sogar oben mitspielen.“ Sicherlich ein realistisches Ziel, da die Spitzenspieler des Bezirksoberliga-Reserveteams (Jörn Brosowsky/Andre Nieber) in die Erste zurückkehrten und sich zudem der Ex-Peiner Jens Oehlmann den Heiligenrodern anschloss. Für Meyer ein echter Glücksfall: „Jens ist in unsere Gegend gezogen und hat dann sofort nachgefragt, ob er bei uns mitspielen kann. Wir brauchten gar nicht lange zu überlegen. Schließlich zählte er letzte Saison im unteren Verbandsliga-Paarkreuz zu den stärksten Spielern. Wir freuen uns auf ihn.“ Noch mehr dürfte sich Meyer über das Comeback von Brosowsky und Nieber in der Ersten freuen. Wieder mit seinen langjährigen Weggefährten vereint, blickt der TSV-Kapitän dem kommenden Jahr voller Spannung entgegen: „Jetzt ist ja fast wieder die alte Truppe von damals zusammen. In der Besetzung werden wir jede Menge Spaß haben. Das steht erst einmal im Vordergrund.“

Nur um Spaß geht es Meyer allerdings auch nicht. Sportlich ehrgeizig traut er seinem Team durchaus zu, in der Landesliga eine gute Rolle zu spielen: „Hannover 96 und Fuhlen dürften wohl kaum zu packen sein, aber dahinter ist viel möglich. Zwischen Rang drei und fünf sollten wir am Ende eigentlich landen können. Und wenn Hannover schwächelt, könnte sogar die Vizemeisterschaft drin sein. Aber dann müsste wirklich alles passen.“

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