TuS Sulingen steht im Bezirkspokal-Viertelfinale

Neuse und Wangler treffen in einem sehenswerten Spiel

Bereitete sein Tor zum 2:0 selbst vor: Sulingens Jonas Wangler (links) bot gestern Abend eine starke Leistung. - Foto: Flügge

Sulingen - Von Arne Flügge. Maarten Schops war einfach nur happy. Nach dem Abpfiff ließ sich der Trainer von Fußball-Landesligist TuS Sulingen zuerst von Teammanager Thorsten Neumann knuddeln, ehe er zu jedem seiner Spieler lief und ihn abklatschte. „Ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die etwas vorhatte und das auch von der ersten bis zur letzten Minute gezeigt hat“, jubelte der 40-Jährige über das verdiente 2:0 (2:0) gegen Ligakonkurrent VfL Bückeburg – und dem damit verbundenen Einzug ins Bezirkspokal-Viertelfinale.

„Wir mögen diesen Wettbewerb“, erklärte der Coach des Titelverteidigers, „und wir wollen auch in diesem Jahr weit kommen. Heute haben wir dafür einen wichtigen Schritt getan.“ Die Sulinger überwintern nun im Pokal. Die nächste Runde wird erst 2017 ausgetragen.

In einem richtig guten und intensiven Fußballspiel zweier starker Mannschaften begegneten sich die Teams in der Anfangsviertelstunde noch auf Augenhöhe. Auf der einen Seite setzte Bückeburgs Marcel Buchholz einen Kopfball daneben (10.), auf der anderen Seite traf Jonas Wangler für die Gastgeber nur den Pfosten (13.). Zwei Minuten später fiel dann aber doch das 1:0 für Sulingen – und wie: Pierre Neuse hämmerte einen Freistoß aus 18 Metern und halblinker Position unter die Latte. Ein super Tor! „Das darf Pierre gerne häufiger so machen“, schmunzelte sein Trainer Schops, „ich hätte keine Probleme damit.“

Nach der Führung war nun Sulingen am Drücker, obwohl auch Bückeburg immer wieder versuchte, gefährlich nach vorn zu spielen. Hin und wieder spielten die Hausherren in dieser Phase aber zu hektisch nach vorn, entblößten damit die Defensivordnung, was aber nicht bestraft wurde. „Wir haben gegen eine Mannschaft mit hoher Qualität insgesamt hinten kaum etwas zugelassen. Das hat mich gefreut“, strahlte Schops.

Und seine Mannschaft arbeitete mit absoluter Leidenschaft gegen den Ball, was in der 34. Minute auch belohnt wurde: Der starke Jonas Wangler eroberte kurz hinter der Mittellinie mit einem beherzten Zweikampf die Kugel, spielte einen Pass zum wieselflinken Atsushi Waki. Der Stürmer steckte zurück zu Wangler durch, der Marc Holtkamp im Bückeburger Tor keine Chance ließ – 2:0. „Das Tor hat mir noch besser gefallen als das erste“, freute sich Trainer Schops, „wir haben den Ball erkämpft, sind hellwach dazwischengegangen und haben den Angriff super abgeschlossen. Das war klasse gemacht.“

Noch vor der Pause hätten Waki und Pascal Löhmann die Vorentscheidung erzwingen können, nutzten ihre guten Möglichkeiten aber nicht aus. „Wir waren in manchen Situationen leider noch etwas zu verspielt, anstatt unsere Angriffe effektiver zuende zu bringen“, meinte der Belgier.

Doch das – Schops weiß das – war ein wenig Klagen auf ganz hohem Niveau. Denn was seine Mannschaft den rund 250 Zuschauern über die gesamten 90 Minuten zeigte, war sehenswert, wenn auch nach dem Seitenwechsel noch zwei, drei Möglichkeiten nicht genutzt wurden. „Wir haben eine gute Mischung gefunden aus absoluter Leidenschaft und auch richtig guten Spielzügen“, lobte Schops, zumal Bückeburg niemals aufgab. „Das ist bekannt“, sagte Schops, „sie lassen einfach keine Minute locker.“

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