Neujahrsempfang des Fußballkreises / Ralf Segelhorst, Friedhelm Drieling und Stephan Meyer besonders geehrt

„Es gibt keine bessere Integration als in der Mannschaft“

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Kreisvorsitzender Andreas Henze zeichnete Friedhelm Drieling, Ralf Segelhorst und Stephan Meyer (von links) aus. Auch Henzes Stellvertreter Heinz Dumke und Peter Miklis sowie Bezirksvorsitzender August-Wilhelm Winsmann (von rechts) gratulierten.

Sudwalde - Seit Jahren zählen sie zu den freiwilligen Mitarbeitern, die im Landkreis Diepholz dafür sorgen, „dass wir jedem Fußballbegeisterten in jedem Alter einen Spielbetrieb für das ganze Jahr gewährleisten können“.

Mit diesen Worten würdigte Andreas Henze als Vorsitzender des Fußballkreises am Freitagabend die Besucher des Neujahrsempfangs „seines“ Kreisverbands im Sudwalder Gasthaus Stühring. Zwischen den knapp 50 geladenen Gästen aus den verschiedenen Ausschüssen saßen drei Männer, die sich besonders für den Sport engagiert haben. Diese zeichnete Henze gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern Peter Miklis und Heinz Dumke aus.

Ralf Segelhorst vom SC Ehrenburg bekam als Anerkennung für seinen Einsatz eine DFB-Uhr in Verbindung mit einer entsprechenden Urkunde. Seit 2010 arbeitet er als Staffelleiter im Spielausschuss mit.

Ebenfalls eine edle DFB-Uhr samt Urkunde nahm Friedhelm Drieling vom SV Mörsen-Scharrendorf entgegen. Der Scharrendorfer zählt bereits seit 2006 zu den Funktionären im Fußballkreis – als Mitglied des Sportgerichts.

Und seit mehr als zehn Jahren opfert Stephan Meyer einen Großteil seiner Freizeit dem Fußball – vor allem im Jugendbereich. Vergangenen Sommer übernahm der Mann aus Reihen des BSV Rehden das Amt des Jugendausschuss-Vorsitzenden. Nun war die Zeit für Henze gekommen, Meyer mit der goldenen Ehrennadel des Fußballkreises auszuzeichnen.

Glückwünsche kamen auch vom Vizepräsidenten des Niedersächsischen Fußball-Verbands, August-Wilhelm Winsmann. Er dankte Henze und seinen Vorstandskollegen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den übergeordneten Gremien sowie den Geehrten für ihre Zuverlässigkeit. Gleichzeitig bat er die Kollegen an der Basis darum, „alle Mittel und Möglichkeiten auszuschöpfen“, dem bereits von Henze angesprochenen demografischen Wandel im Sport zu begegnen. Derzeit gebe es zwar noch 18300 Mannschaften in Niedersachsen, aber im Vergleich zu 20000 vor erst drei Jahren sei dies schon eine Tatsache, „die wir nicht einfach so zur Kenntnis nehmen dürfen. Lasst uns mehr in die Kindergärten und Schulen gehen, aber auch auf die Flüchtlinge zugehen, die zurzeit hierher ziehen“, regte Winsmann an: „In der Mannschaft und im Verein findet Integration automatisch statt – besser geht es nicht!“

ck

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