Sulinger Trainer coacht wohl die Zweite – aber nur am Sonntag / Einige weitere Abstellungen

Neuer Job für Walter Brinkmann?

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Dennis Neumann (l.) und Till Linsenhoff (r.) kommen sich Sonntag nicht in die Quere. Sulingens Kapitän wird wohl spielen, Linsenhoff wegen Sprunggelenksproblemen eher nicht. ·

Sulingen - Auf der Zielgeraden ihrer bombastischen ersten Landesliga-Saison könnten sie am Sonntag ihren fünften Platz zementieren – mit einem Sieg ab 15 Uhr beim Sechsten OSV Hannover.

Selbst ein Sprung bis auf Platz drei wäre für die Fußballer des TuS Sulingen in den letzten Spielen noch drin. Doch derlei Lorbeeren lassen Walter Brinkmann ziemlich kalt. Der Trainer hat vielmehr das große Ganze im Auge – und zum TuS gehört auch die zweite Mannschaft. Die kämpft gerade drei Ligen tiefer in der 1.  Kreisklasse gegen den Abstieg – „und bis das nicht geschafft ist, zählt für uns nicht, ob wir am Ende Fünfter oder Siebter werden.“

Im Klartext: Die SBS Kickers als Gegner der Zweiten müssen sich am Sonntag auf eine erheblich aufgerüstete TuS-Reserve gefasst machen. So umfangreich, dass Brinkmann selbst erwägt, dort „quasi als Anschub“ das Coaching zu übernehmen. Auf der Trainerbank des Landesligisten säße dann sein „Co“ Thorolf Meyer. „Toto“ behält trotzdem noch eine schlagkräftige Truppe, verspricht Brinkmann. Trotz der Tatsache, dass neben den „Abgeordneten“  auch Till Linsenhoff (Sprunggelenks-Probleme), Abwehrkollege Tomasz Tomasik (gerade am Kreuzband operiert  – sechs bis acht Wochen Reha) und Mehmet Koc ausfallen: Der Torjäger verpasst wegen einer Gelb-Sperre erstmals ein Spiel in dieser Saison. „Und das, obwohl er als Sturmspitze so viel einstecken musste“, sagt Brinkmann über den „Unverwundbaren“.

Sören Sandmann steht ebenfalls nicht im Landesliga-Kader, weil er erst in der Nacht zu Sonntag aus seinem Asien-Urlaub zurückkehrt. Allerdings könnte der Außenverteidiger in der Zweiten zum Einsatz kommen – ebenso wie Pierre Neuse als einer der noch fitten Landesliga-Akteure.

Aushilfen aus Reihen der A-Jugend stehen hingegen nicht zur Debatte – denn Sulingens U 19 kämpft weiter um die Bezirksliga-Spitze. Und Brinkmann denkt gar nicht daran, sie durch einen Einsatz bei den Senioren für das Saisonfinale des Nachwuchses festzuspielen.

Im Hinspiel hatte sich der TuS vom OSV 1:1 getrennt – ein weiterer Beleg für die gleiche Höhe, auf der sich Brinkmanns Tabellenfünfter und der Verfolger aus der Landeshauptstadt begegnen. „Es ist eine Mannschaft mit Format, die auch immer wieder gegen Teams von oben zuschlägt – mit viel Disziplin und Spielwitz“, lobt Brinkmann. Doch auf Sulinger Seite fordert er jetzt vor allem Disziplin zum Wohl der Zweiten: „Alles andere steht vor erst im Hintergrund.“ · ck

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