Titelverteidiger TuS Sulingen trifft im heutigen Achtelfinale auf TV Stuhr / Personalsorgen

Auf zu neuen Heldentaten im Pokal

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Auf dem Weg zur Pokaltitelverteidigung gilt es für den TuS Sulingen und seinem Kapitän Dennis Neumann heute darum, zunächst den TV Stuhr aus dem Weg zu räumen. ·

Stuhr - Mit dem TV Stuhr und TuS Sulingen treffen sich heute (18.30 Uhr) zwei langjährige Weggefährten im Achtelfinale des Bezirkspokals wieder. Beide Teams stiegen schließlich 2011 gemeinsam in die Bezirksliga auf.

Doch in den letzten Monaten verläuft die Entwicklung konträr. Während der TuS mittlerweile in der Landesliga aktiv ist, wartet der TV noch auf seinem ersten Saisondreier in der Bezirksliga. Zudem ist Sulingen Titelverteidiger im Pokal-Wettbewerb.

„Es muss wirklich schon alles zusammenkommen, damit es heute für uns reicht“, sagt TVS-Coach Christian Meyer. Vor allem die lange Verletztenliste lässt Meyers Hoffnungen auf eine Pokalüberraschung schwinden. Erschwerend kommt hinzu, dass Keeper Patric Lampe nach seiner Roten Karte vom Wochenende ausfällt. Den Platz zwischen den Pfosten wird Daniel Bischoff oder Jan-Hendrik Gronewold übernehmen. „Jan-Hendrik konnte zuletzt wieder etwas trainieren. Ob es nach seinem Kapselriss im Knie schon reicht, wird sich aber erst kurzfristig zeigen“, erklärt Meyer. Gronewolds Rückkehr wäre vielleicht ein Zeichen zur rechten Zeit. Denn auch ihm ist es zu verdanken, dass der TV im diesjährigen Pokal noch ungeschlagen ist (5:0 gegen Wagenfeld, 1:0 gegen SV BE Steimbke).

Doch auch der TuS Sulingen geht personell am Stock. „Von meinem ursprünglich 22-Mann-Kader sind nur noch zwölf Spieler fit“, erklärt TuS-Trainer Walter Brinkmann. Trotzdem soll das Achtelfinale nur eine Durchgangsstation für den TuS sein. „Für mich hat der Pokal einen besonderen Reiz. Da ein einziges Spiel entscheidet, sind die Emotionen einfach anders.“ Zudem hofft der 51-jährige Coach auf einen positiven Nebeneffekt. „Wenn man ins Halbfinale kommen sollte, sind die Spiele um Pfingsten herum. So hält sich die Spannung im Team immer aufrecht, und die Trainingsbeteiligung bleibt hoch“, erklärt Brinkmann.

Im Handumdrehen werde sein Team den TV Stuhr allerdings nicht vom Platz fegen können. „Wir müssen vorbereitet sein und eine engagierte Leistung abliefern“, sagt Brinkmann. Sorgen, dass sein Team zu sorglos in die Partie gehen könnte, hat der 51-Jährige jedoch nicht: „Meine Spieler sind gierig danach. Durch die Erfolge im vergangenen Jahr haben wir schließlich gemerkt, was für ein schöner Wettbewerb der Pokal ist.“ · wie

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